Wetterlichter.
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Pollur genannt, aber ein einziger solcher Stern, denman Helena nenne, bedeute Unglück. Er meldet, daßman auch dergleichen bisweilen an den Häuptern derMenschen sehe. Auch Seneca, Hirtius, LiviuSund Plutarch gedenken dieser Erscheinungen. -NeuereBeobachtungen hievon, theils auf Schiffen, theils aufThurmspitzcn, hat Reimarus gesammelt. ^ Jala-bert und de Saussure ^ sahen auf den Alpen beyeinem Gewitter aus ihren Fingern und aus einemmetallenen Hutknopfe Funken fahren. Nicholsonbemerkte Wetterlichter an den beyden Lchrcn seinesReitpferdes, wobey viele andere Personen das Nämli-che an ihren Pferden gewahr wurden und sogar derKopf des einen Pferds ganz in Feuer zu stehen schien.* Am löten August 177z bemerkte man auch andem mit einem Blitzableiter versehenen Jacobithurmezu Hamburg ein Wetterlicht. Zu Hermannstadt lie-ßen sich am 2Z. Febr. 1792 Abends gegen 7 Uhr,wo kein Gewitter, sondern Schneegestöber war, aufdem Thurmknopfe der großen evangelischen Pfarrkir-che, kleine weiße, ins bläuliche spielende Flammensehen, die ein Geknister verursachten und um halb 3Uhr, wo es zu schncyen aufhörte, wieder verschwan-den. Reimarus halt die Wetterlichter nicht sowohlfür ein Zeichen des Abzugs der Elektricität aus derWolke selbst oder ihrem Wirkungskreise, als vielmehrfür eine Gegenwirkung auf häufige in der Luft oderden Dünsten zerstreute Elektricität, etwa so, wie mandurch Spitzen, die von einem elektrisirten Körper aus-gehen, die Luft im Zimmer, besonders wenn vieleDünste darin schweben, elektrischen kann. ^
1. /»/in. N. N. II. 57. s. Reimarus vom Blitze, 32—57.
Erfahr. S. 73 folg. Hamburg. 1773. s. Rill. äs I'arsä.
äer Lcieneer. 1767. y, 33. 4. k^ilot. Iransacr. Vvl. 1..
XIV. x.ZSI. 6. G, hier phys. WLrterb. V. E. S. 1010,
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