Wittdbaromeker. Windbüchse.
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men der Fürsteiigroschen. Jacobsons technok. Wör-tdrb. IV. S. 646.
Windbarometec s. Barom etek.
Windbüchse ist ein Schießgewehr, welches so eingerich-tet ist, daß stark verdichtete Luft, anstatt des SchießePulvers, eine auf gewöhnliche Art in den Lauf gelade-ne Kugel forttreibt. - Man hat behaupten wollen, daßein Nürnbergischer Bürger, Namens Guter, im Jahr. I4Z0 die Windbüchse erfunden habe, * aber bewähr-te Nürnbergische Geschichtsforscher, als Herr vonMurr, in seinen Merkwürdigkeiten der Stadt Nürn-berg, und Herr 0 . Siebente es, in der kleinenChrSnik Nürnbergs» melden von diesem Guter nichts.In der kleinen Chronik Nürnbergs wird zwar gemel-det, 2 daß man im Jahr 1429 in Nürnberg ansieng,mit Büchsen nach dem Ziele zu schießen, dieß waren' aber keine Windbüchsen. Andere schreiben die Erfin-dung der Windbüchsen theils dem Prinzen Robertvon der Pfalz, theils einem gewissen Douson, ^theils einem Deutschen, Paul Weber, ^ zu; alleinPrinz Robert wurde erst 1619 geboren und damalswaren die Windbüchscn schon bekannt; auch hat mankeine Beweise, um diese Erfindung dem Dousonund Weber zuschreiben zu können. Man muß geste-hen, daß Zeit und Ort dieser Erfindung, wie auchder Name des Erfinders dieses Gewehrs, noch unbe-kannt sind.
Die älteste Nachricht von einer Windbüchse sindstman beym Musschenbroek, welcher meldet, § daßsich in der Gewehrkammer eines Herrn von Sch Mel-tau in Deutschland eint noch sehr unvollkommeneWindbüchse mit der Jahrzahl 1474 finde. DenNürnbcrgischen Geschichtsforschern zufolge erfandHanns Lobsinger (ch 1570) zu Nürnberg dieWmdbüchsen um das Jahr 1560; 6 hg hier der Er-finder