Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Windmesser.

scssor Zeih er, der erst in Wittenberg war und dannnach Perersbmg gieng, gab daher einen Windmesseran, der, seiner Meynung nach, dem letzten Zweck Gnü-ge thun sollte. Er bediente sich dazu des von Bon-gn er erfundenen Windmessers, den er an einer be-sondern Vorrichtung anbrachte, die ihm dazu behülf-lich war, eine Scale für die absolute Geschwindigkeitdes Windes verzeichnen zu können. ?

Der Herr Coadfutor von Dalberg erfand undbeschrieb b im Jahr 1781 einen Windmesser, der vorden gewöhnlichen viele Vorzüge' hat. Er schlägt stattder gewöhnlichen Fläche einen großen Schirm von Ei-senblech vor, der durch die Fahne dem Winde immerentgegen gehalten wird. Dieser Schirm bewegt stü-rmten in Angeln und oben wird er durch einen Drath,der über eine an der Spindel befindliche Rolle hinun-ter in das Zimmer des Beobachters geht und ein Ge-wicht tragt, gegen die Spindel zurückgehalten. Beyjedem Windstoß tritt der Schirm weiter oder wenigeraus der vertikalen Stellung und hebt dadurch das Ge-wicht im Zimmer. Dieses Gewicht befindet sich aneinem Hebel, Lurch dessen eigne Einrichtung die Stär-ke dcS Windstoßes angegeben wird; auch kann zugleichem Endzweck eine Wage mit einer Spiralfederangebracht werden. Dieser Windmesser ist zugleichmit einem Windzciger und mit einer Vorrichtung zurBestimmung der Neigung des Windes gegen den Ho-rizont verbunden, welche beyde im Zimmer beobachtetwerden können.

Brequin de Demenge erfand auch einen Wind-messer. 9

Herr Kandidat Oertel in Ronneburg gab einesinnreiche Einrichtung eines Windmessers an, der auseiner vom Winde gehobenen Plaste besteht und sichmit andern nach ähnlichen Grundsätzen verfertigten ver-gleichen laßt. "

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