Windmesser.
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Im Jahr 1789 beschrieb Herd IVI. Chr. G. Herr-knann, Pastor in EämmerSwalde, einen von ihmverbesserten WindRegen- und Trockenbeitsbeobachter.n Er verband nämlich mit dem Windmesser, deraus einer vorn Winde gehobenen Platte besteht, eineVorrichtung, durch welche selbst in Abwesenheit desBeobachters, vermittelst einiger in gewisse Fächer ge-worfenen Würfel vier und zwanzig Stunden lang vonZeit zu Zeit die Starke des Windes nach verschiede-nen Graden bemerkt wird. Alle Viertelstunden z. B.fällt ein Würfe! aus und legt sich gerade in dasjeni-ge Fach, welches der Wind seiner verschiedenen Stär-ke nach, gerade in diesem Augenblicke vor die Oeff-nung bringt; auf dem Würfel ist die Viertelstunde an-gezeigt, um welche er herausfiel. Es werden aberhier nur diejenigen Windstöße bemerkt, die gerade mitdem Ende einer Viertelstunde zusammentreffen.
Eine ganz neue Art Windmesser beschrieb Her Was-ferbaudirector Weltmann in Hamburg im Jahr1790. "
Michael Lomonosow hat auch eine Verbesserungan dem Windmesser angebracht. "
0 . Pelisson beschreibt " einen neuen Windmes-ser, den er auf seinem Hause von dem UhrmacherDroz hat errichten lassen Und wozu ihm eine kleineAlappermühle, die am Ende einer hölzernen Windfah-ne angebracht war, den ersten Gedanken gab. VierWindmühlcnflügel sind an einer Are fest, diese hat ei-nen Zahn, welcher in ein Rad mit roo Zahnen greift,das durch eine daran angebrachte Schnecke einen Ham-mer hebt, so daß bey roomaligcr Umdrehung der Axejedes Mal ein Schlag mit einem Hammer auf eineGlocke verursacht wird. Erfolgen nun die Schlagsschnell, so ist der Wind stark, außerdem aber schwach.Dieser Windmesser, den Herr Droz für einen Fried-richs-