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Windmühlen.
len, wo nur das Dach mit den Flügeln Und ih-ren Aren beweglich ist, sollen gegen 1650 von einemKünstler aus Flandern erfunden worden seyn. ImJahr rg.oZ war zwar schon eine Windmühle zu Alk-maar, deren man sich bediente, Um das Wasser ausdem Lande zu schövfen und wegzuschaffen; sie waraber noch unbeweglich, daher man sie auf Flöße setz-te, um sie nach dem Winde drehen zu können.
Eine Windmühle mit horizontalen Flügeln würdevon dem Marquis Duztest erfunden.
Herr Doinet erfand 178« zu Paris eine Wind-mühle mit 8 Flügeln, die sich durch verschiedene Vor-theile vor den bisher bekannten auszeichnet. Sie drehtMehrere Mühlensteine zugleich oder besonders, je nach-dem der Wind stark ist; sie ändert sich von selbst nachdem Winde, und setzt mit wenig Kosten auch andereManufakturen, als Papier-, Sägemühlen u. s. w.in Bewegung. ^
Der Abbe Fleury hat eine neue Windmühle er-funden, die eben so schnell und haushälterisch wühlt,wie eine Wassermühle, ohne daß man nöthig hat, dieFlügel nach der Windseite zu drehen. §
Herr l>I. Charles Castelli, Professor der Phy-sik zu Mayland, erfand eine Windmühle, die sich nachallen Winden dreht, die ganze Stärke des Windesauffangt und benutzt, selbst wenn der Wind übermä-ßig stark geht, Man kann auch ihre WirksamkeitHemmen, ohne die Flügel abzunehmen, Das Modellkostet 5 Zechinen.
Herr Johann Gottfried Sattler zu BudißiN,wohnhaft in der Wendischen Gasse Nr 241, kündigteim Jahr 1791 an, 2 daß bey ihm die Zeichnung ei-ner Hprizontalwindmühle mit zwey Mahlgängen» zweyGraupengängen und Schneidemühle, zu haben sey;diese Windmühle braucht nie vor Wind gedreht zu
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