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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Windwage. Windzeiger.

haben Leupold 2 und OnS-en-Braye * vorge*schlagen. Bergl. Windmesser.

1. LichtenbergS Magazin. III. B, 2. St. S. 107 — 112.2. /.Stt/io/cr l'Iisa r. ssroNatia, l'ab. XXII. Z. Le

I'Xasli. Aa karir. 17Z4> z>. IgZ.

Windwagk ist so viel als Windmesser, daher ich auf diesesbereits angezeigte Instrument verweise und hier nur nochanmerke, daß auch Poleny eine Windwage erfand. ^Auch Gerlach, ein Professor in Wien, erfand im Jahr1766 eine Windwage, mit der man die Stärke des hef-tigsten Windes in der größten Richtigkeit abwägen kann. 2Herr Wilke hat eine merkwürdige Entdeckung zu einemAnemobarometer gemacht; das Quecksilber im Barome-ter wird durch den Druck der vom Winde getroffenenFläche in die Höhe getrieben, und die Größe seines, oderdes aufgelegten Spiritus, SteigcnS giebt die Grade derStarke des Windes. ^

1. Jacobson tcchnol. Wörterbuch. IV. S. 660. unter Wind-wage. 2, Gemeinnützige Kalender - Lesereyen von Fre-senius I. B. 1786. S. 4Z. Z. III. Band der neuestenschwedischen Abhandlungen aus der Naturlehre, Haus»Haltungskunst und MeAanik für das Jahr 1782. nach derKästnerischen Uebcrsetzung 1784. Leipzig. Nr. Xll.

Windzeiger, Anemoscop, ist ein Werkzeug, dessenman sich bedient, vie Richtung des Windes zu bemerken.Das einfachste und gewöhnlichste Anemoscop ist die Wet-terfahne auf den Thürmen und Häusern; gleiche Dienstethun die Flaggen an den Masten der Schiffe. Andro«nicus Cyrrestes errichtete schon einen Windzeigrr zuAthen; i siehe Winde. Leupold verbesserte die ge-meine Wetterfahne, siehe Wetterfahne.

Um die Richtung des Windes im Zimmer und genauer,als durch den bloßen Anblick der Wetterfahne zu betrach-ten, kann man die Fahne, die sich sonst um eine unbe-

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