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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Wollen-Kämmcrcy.

nach London, wo sie, nach gemachter Probe, ZoooPfund Sterling zur Belohnung erhielt. ^

1. 1 Mos. 3l, 19. Kap. 33, 12. 13. L II. csp. 6.

Z. Jablonskie allgem. L.'r. Leipzig. 1767. 1. S. 671.4. Londucr Transaktionen Vol. VII. S. 137. 5. Mru-

fe ls MisceUanecn artistischen Inhalts. Erfurt. 1781. 6terHeft. S. §0.

Wollen-Kämmerey. Die Kunst, Wolle zu kämmen,war schon zu des Ulysses Zeit bekannt. * Helenaschätzte vorzüglich eine Wollkammcrin von Lacedämon. ^

Es ist bekannt, daß unter den besten Kohlen, derenman sich zur Erwärmung der Kamme in den Kammtöpfenbedient, oft so genannte Platz-Kohlen sind, die, beyersolgter Explosion der i» denselben verschlossenen Luft,oft sehr weit Funken umherwerfen und, wenn dieses desNachts geschieht, Feucrsgefahr verursachen. Je meh-rere Kammtöpse in großen Wollen - Manufakturen in ei-nem Zimmer beysammen stehen, desto größer ist die Ge-fahr. Der nachdenkende Inhaber einer durch ihre So-lidität seit einer langen Reihe von Jahren beliebten Wol-len-Manufaktur in Erfurt hat daher in seiner Wollen-Kämmerey daselbst eine solche Einrichtung getroffen, wo-durch die Möglichkeit eines solchen Unglücksfalls gehobenwird, und noch andere Vortheile erreicht werden. DieseNachricht erfuhr man bereits 1792, ^ und im Jahr 179zmachte der Herr Erfinder, unter der ausdrücklichen Be-dingung, daß sein Name nicht genannt würde, seineErfindung, zum Besten des Publikums, bekannt, sie istfolgende: der gewöhnliche Kammtopf steht in einemKessel von Eisenblech, der im Umfange etwas weiter ist,und der Zwischenraum wird mit Sand ausgefüllt. Die-ser Kessel wird mit einem ebenfalls blechernen, aber miteinem übergehenden und genau passenden Falz versehe-nen Deckel, des Abends, wenn die Kammer von derArbeit gehen, geschlossen. Platzen nun noch Kohlen,

so