Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Zahlen»

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Die Griechen bedienten sich zu den 'Zahlzeichen erstder Anfangsbuchstaben ihrer Zahlwörter; aber nachherbrauchten sie hierzu ihre Buchstaben, so wie sie im Al-phabet folgten, und legten ihnen die Bedeutung ihrerZahlen bey. ^ Eben so bedienten sich auch die He-bräer, die Römer, so wie die meisten Völker des Al-terthumes, der Buchstaben, um ihre Zahlen auszudrük-ken, wodurch ihnen aber das Rechnen beschwerlicherwurde, als uns. Die Lateiner änderten ihre natürli-chen Zahlzeichen dahin ab, daß sie dafür die Buchsta-ben I (Eins), V (Fünf), X (Zehn), D (Fünfzig),6 (Hundert), 0 (Fünfhundert), AI (Tausend), an»nahmen.

- Diele sind der Meynung, daß unsere jetzigen Zahlzei-chen von den ältesten Alphabetender Phönizier, Epyp-tier, oder Griechen herrühren- Besonders halt Huc-tius 2 unsere Zahlzeichen für verderbte griechischeBuchstaben. Herr Professor Klügcl erklärt sie hin-gegen für eine morgenländische Schrift, die aus Egyp-len stamme, und von den Egypticrn wären diese Zahl-zeichen, vielleicht nach des Cambyses Einfalle, nachIndien, und von den Indianern zu den Arabern ge-kommen. Andere haben die Erfindung unsrer Zahl-zeichen den Arabern zugeschrieben, welches aber vonMehreren bezweifelt worden ist. " Wallisius hatgezeigt, ^ d«rß selbst ein Äraber, Äls^padi, in ei-nem arabischen Manuscript, welches in der Bodlejani-schen Bibliothek zu Oxford verwahrt wird, die Erfin-dung d?r jetzigen Zahlzeichen den Indianern zugeeig-net. Auch redet der Mönch Planudes, der im iz.Jahrhundert lebte, von den neun indianischen Charak-teren, und die Null nennt er welches von H-

plrsra, vscuus, insnis suit, herkommt; hieraus ent-stand das Wort Ziffer. Doch wollen Einige wenig-stens die Null für eine Erfindung der Araber halten.

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