Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Zauberkunst.

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unterrichtete seine Söhne, Chus und Mizraiin dar-in; der älteste, nämlich Chus, soll unter die Persergegangen seyn, die ihnZoroaster nannten. ^ Wahr-scheinlicher ists, daß der Aberglaube von Zaubcrey un-ter den Chaldacrn aus der Astrologie zuerst entsprang.Andere hielten den Zoroastcr, einen Weltweiten derPerser, oder nach Andern, einen König der Bactria-ner, der vom Ninus überwunden und getödtet wur-de, für den Erfinder der Zauberkunst, ^ welcher diePerser und Mcder darin unterrichtete; ? Andere meldenaber, daß die Zaubcrey des Zoroaster nichts an-ders, als sein eingeführter Gottesdienst gewesen sey. ^Das berühmteste Collegium der persischen Magier ausZoroasters Schule war in der von Gengiskannun zerstörten Stadt Balch oder Balk, am Flusse OruS,der jetzt Amu heißt. ^ Die Thracier hielten den Pi-rithous, und die Egyptier, wie auch die Grie-chen, den Mercurius für den Erfinder der Zaube-berey. n In Thessalien, welches sonst ^ti-aciu hieß,war die Magie sehr beliebt, daher sie auch ars atoaciLhieß.

Die natürliche Magie ist die Kunst, durch behendenoder doch nicht in die Augen fallenden Gebrauch na-türlicher, z. B. magnetischer oder elektrischer, Kräftesolche Wirkungen hervorzubringen, die Unwissendenwunderbar vorkommen. Bey dieser Magie ist eben-falls Schein und Täuschung mit im.,Spiele, indemman durch Geschwindigkeit die wirkenden Mittel verbirgt,oder die Aufmerksamkeit der Zuschauer davon ab undauf Nebendinge leitet; es gehöret aber auch viele Kunstdazu, indem man die Mittel dazu aus der Mathema-tik, Mechanik, Penpectiv, Physik, Chymie und an-dern Wissenschaften entlehnen muß. Diese Art derMagie war schon den egyptischen Priestern bekannt,welche vermittelst derselben die Wunder des Moses

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