Zaum. Zeichenkunst.
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der Luft gerade vor der Uhr blos für baS Tauschungs-mittel, hingegen das dadurch commandirte Schlagenund Schweigen der Uhr, wie auch das Spielen deSFlvtenwerks, für die Wirkung eines im Fußboden desZimmers verborgenen und in Bewegung gesetzten Me-chanismus halten, der, so wenig es auch den Scheinhat, doch mit der Uhr in Verbindung steht. Dochgebe ich gern zu, daß hier auch eine andere Art desMechanismus Statt finden kann.
Herr I. C. Gütle in Nürnberg erfand die elek-trische Zauberuhr, welche die auf einer verdeckten Uhr-tafel bezeichnete Zahl auf der elektrischen Uhrscheib«anzeigt.
Zaum. Sophocles schreibt in seinem Oedipus dieErfindung des Zaums dem Neptunus zu; * aberNatalis Comes 2 macht den Bellerophon, ei-nen Sohn des Glaiicus, Königs in Ephyra oderCorinth, zum Erfinder deS Zaums; die Poeten dich-ten von ihm, daß er sich auf den geflügelten Pega-sus wagte und auf diesem die ungeheure Chimäre er-legte. Plinius nennt den Pele thron ius als denErfinder des Zaums; 3 Pele thron ius war aberkein Mann, sondern ein Berg in Thessalien und dasVolk, das ihn bewohnte, hießen die Pelethronier»welches die Centauren waren, daher auch Virgil die-ses Volk die Pelethronier nennt, ^ und Palapha-tus die Erfindung des Zaumes den Centauren zu-schreibt. ^
1. I.ex. unlverl. Lslll. 1677. I'. II. p. 116. 2.
Kaial. Oome; IX. 4. 3. Ifi-'n. VII. c. 56. 4. k^->§!l. Os-orx. Xid. III. v. 115. cuin notls H-omae Far-naLri. Lm-keloäLini. Iol>. klLsv. 1650. !>. p. 69. 5.
Ho/man/ir I.ex. univerl. I. o.
Zeichenkunst, Zcichnerkunst, ist eine Kunst, die Gestaltwirklicher und eingebildeter Gegenstände, durch Linien
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