Zeitrechnung.
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die Tage entstanden durch Umdrehung der Erde um ihreAxe, die Jahre durch den Umlauf der Erde um die Son-ne. Ich verweise hier auf die Wörter Jahr, Kalender,Monat, Stunocn, Tage, Wochen. Diejenigen Völ-ker, die noch keine Zeitrechnung kannten, bedienten sichandrer Mittel, um die Zeit zu bestimmen, z. B. einesStricks mit einer Anzahl Knoten, wovon man täglich ei-nen auflöscte. Als Darius gegen die Scythen zog,gab er den Jonicrn, welche die Brücken über die Donaubewachten, eine Schnur mit 60 Knoten und sagte zu ih-nen : ,, löset alle Tage einen Knoten auf, sind sie alleaufgelöset und ich bin noch nicht zurück, so kehret in euerLand zurück." * Die Römer schlugen alle Jahr am i ztenSeptember einen Nagel in die Mauer des Tempels derMinerva ein und nach der Zahl dieser Nagel zählten siedie Jahre der Republik zusammen; ^ diese Gewohnheitkam im Jahre Zyi n. E. R. auf; der Consul mußtediese Ceremonie, welche wider die Pest helfen sollte, 'ver-richten. b
Die Erfindung der Zeitrechnung schreiben sich di«Egyptier, die Ehaldäer und Chiaeser zu, welche Letzter»nicht, wie wir, nach Jahrhunderten, sondern nach ei-nem Zeitraum von 60 Jahren zahlen, den sie Ven nen-nen. Die egyptische und chabäische Zeitrechnung ist dieälteste, von der wir Nachecht haben. Die Egyptiersollen schon i6yo Jahre vorChristi Geburt ein Sonrien-jahr von z6c> Tagen gehab haben; unter derRegierungihresKönigs Ascth, etw- 1322 Jahre vor C. G., ver-mehrten sie, wie Sync-llus berichtet, ihr Jahp mit fünfTagen, und noch vor -em Jahr 3638 n, E. d. W. tha-ten sie auch noch die Stunden hinzu, so daß ihr Jahrnur um einige AinNen größer war, als unser astrono-misches Jahr; v-rmuthlich schalteten die egyptischenPriester den Idbe-'schuß, wenn er einen Lag betrug,richtig ein.
Wahr-