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Zucker.
weilen aber auch, nach Beschaffenheit seiner Größe,50 bis 60 Schoppen Helles süßes Wasser, welchesletztere bey fünf Pfund Zucker giebt. Die Wilden 'inCanada nennen den Zucker aus dem Safte des weißenAhornbaums — Ahornzuckcr, hingegen den Zuckeraus dem Safte des rothen AhornbaumS nennen sieMaßhvlderzucker. Gegen Ausgang des Winters mi-eden die Wilden in Canada einen Schnitt in denStamm dieser Baume, etwa zwey Fuß über den Bo-den , wovon der Bauin keinen Schaden leidet; dannsetzen sie ein Gefäß unter, in welches der Saft mitdem Anfang des Märzes zu lausen anfangt, welches4 bis g Wochen fortdauert. Aus dem abgelaufenenSafte bereiten sie durch Gährung einen angenehmenLiquor oder Zucker, indem sie denselben bis zur Sy-rupsdicke ausdunsten lassen. Wenn der Säst aus denBäumen kommt, ist er so klar, wie durchgeseihetesWasser, sehr kühl, hat einen Zuckergeschmack, undgeht schnell durch den Urin ab. Wird er durch Aus-dünstung concentrirt, so giebt er einen bräunlichen,beynahe durchsichtigen, ziemlich angenehm schmeckendenZucker Der gesammelte Saft wird in eisernen Kes-seln so lange gekocht, bis er so dick wird, daß sichdas zähe Wesen nicht mehr herumtreiben laßt, wobeyes fleißig abgeschäumt werden muß. Um die Ausdün-stung zu befördern und das Anbrennen zu verhüten, rührtman den Saft, wenn er dick wird, mit einem hölzer-nen Stäbe um, dann gießt man ihn in Formen vonErde oder von Birkenrinde, wodurch man, wenn erverhärtet ist, Lafelchen, Brode oder Hüte bekommt.Um ihn zu verbessern, klart man ihn mit Eyweiß ab.Dieser Zucker ist hart, braunroth, etwas durchsichtig,von lieblichem Geruch und schmeckt sehr küß. Einigeschütten auch zwey bis drey Pfund Weitzcnmehl auf zehnPfund eingesottenen Syrup, wodurch der Zucker weis-ser wird, aber an Süßigkeit und Geruch verliert. ^
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