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Seide und Seidenbau.
Anzahl von einheimischen Pflanzen zu finden, ist erklär-lich; allein bis jetzt ist der Erfolg aller Versuche immernoch sehr zweifelhaft geblieben, indem man, beim anschei-nenden Gelingen, immerwieder aufBedenklichkeiten, so-wohl in der Fütterung mit denselben, als auch in derdaraus gewonnenen Seide gestoßen ist. Die Pflanzen,deren Bjätter man als Surrogate angewendet hat,find: der tartarische Ahorn, der Platanen-baum, dieUlme, der Hartriegel, die Hecken-kirsche, die Stechpalme, der Weiustock, derBerbiöbeerstrauch, der Himbeerstrauch, derBrombeerstrauch, derHopfen, der Hanf, dieNessel, die Luzerne, die Leindotter, derBocköbartod.Schwarzwurzel, d. Salat, Spi-nat, Löwenzahn, dieMauerr ante, die Spa-nische Schwarzwurzel oder Scorzonere, dasGlaSkrautund die Kartoffel (sowokflKrau t alöFruch t).Unter allen diesen stellvertretenden Pflanzen haben sichderHimbeerstrauch, derSaiat, dieScorzonere,der Hartriegel und das Glaskraut, bei den Ver-suchen, die damit angestellt worden, als ziemlich guteSurrogate gezeigt. Mit den Blättern des weißenHimbeerstrauches, 1iuk)U8 islaeu« 8^iuo8U8, kructusldo, hat man in Schweden im Jahre 1825 Versucheangestellt, und gefunden, daß sie die Seidenraupen gernfressen. Die mit dem gemeinen Gartensalat,Kopfsalat oder Lattich angestellten Versuche, so-wohl in Deutschland, als auch in Frankreich, Italienund England, sind ganz zur Zufriedenheit der Seiden-bauer ausgefallen. Der Gesellschaft zur Beförderung derKünste, Manufakturen und des Handels in London istim Jahre 1827 eine Quantität Seide, welche im Landegewonnen, vorgelegt worden/ wovon man die Raupen,die solche geliefert, bis zur letzten Häutung, wo sie erstbis zum Einspinnen aufMaulbeerblätter gesetzt worden,Mit gemeinen Kopfsalat gefüttert hak. Nach den Zeug-