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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seide und Seidenbau. 165

Lebensalter. In diesem Alter giebt man den Rau-pen von einer Unze Eyern einen Raum von ungefähr109 Quadratfuß. Die Temperatur ist 16 bis 17 Grad.Kann man die Temperatur bei heißem Wetter nicht aufdiese Grade erhalten, so öffne man die Zuglöcher aufder Seite, wo die Sonne am wenigsten scheint, so wirddadurch der zu hohe Wärmegrad herabgestimmt. EineLust ohne alle Bewegung, welche durch einen hohenWärmegrad erzeugt wird, kann man durch LohfeuerBewegung verschaffen. Es versteht sich, daß hier nurvon großen Seidenraupereyen die Rede ist, im Kleinen,muß man die Fenster der Zimmer öffnen, und eine Be-wegung in einer stillen Luft durch Zugluft erzeugen, in-dem man die dem Fenster entgegengesetzte Thür öffnet.Am ersten Tage hat man 9 Pfd. kleine Zweige und14 Pfd. 4 Ünzen grob geschnittene Blätter nöthig.Nach der dritten Häutung werden die Raupen eben so,wie schon oben angezeigt worden, mit Hülfe der auf siegelegten Zweige und der Tranfporttafeln auf ein frischesLager geschafft. Dieses Geschäft können zwei Perso-nen mit den Raupen von einer Unze Eyern in kurzerZeit verrichten, und die von den Raupen zu bildendenStreifen oder Flatschen dürfen nur etwa die Hälfte deszu ihrem Lager für dieses Lebensalter bestimmten Rau-mes einnehmen. Sobald das Laub von den kleinenZweigen von den Raupen verzehrt worden, giebt mandenselben 6H Pfd. Blätter, mit welchen die Zwischen-räume zwischen den Zweigen ausgefüllt werden; dieübrigen für diesen Tag bestimmten 7^ Pfd. Blätterreicht man ihnen nicht eher, als bis die zw'eikeMahlzeitvöllig verzehrt ist. Die Blätter müssen an den drei er-sten Tagen dieses Alters nur sehr grob zerschnitten wer-'den. Die geräumten Lagerstätten reinige man schnell,rolle die Papierbogen zusammen und schaffe sie aus demZimmer. Die noch nicht erwachten Raupen werdenauf ein besonderes Lager gebracht und so behandelt, wie