168 Seide und Seidenbau.
dem Zimmer geschafft; auch werden die Tafel« undHorden von dem Schmutze oder der Feuchtigkeit aufdenselben sorgfältig abgeputzt und getrocknet; fehlte dasPapier, so thut man wohl die ganzen Horden oder Ta-feln aus dem Zimmer hinauszutragen und sie außerhalbzu reinigen. Harzmann schlägt vor, immer Tafelnund Horden in großer Menge vorräthig zu haben, umwechseln zu können, das heißt, statt der schmutzigen,auf welchen die Raupen lagen, gereinigte und an derSonne getrocknete wieder einzuschieben. Die 21 Pfd.kleine Zweige, welche man zum Auökriechcn der Rau-pen anwendet, dienen denselben zum hinlänglichen Fut-ter, die andere 21 Pfd. werden in zwei Mahlzeiten ver-theilt. Bei der ersten werden die Klatschen erweitertund gehörig eingerichtet. Am zweitenTageistderBedarf an Futter etwa 654 Pfund nicht zerschnitteneBlätter in vier Mahlzeiten. Die erste, welche diekleinste seyn muß, kann etwa gegen 12 Pfund, und dieletzte 224 Pfund betragen. Am drittenTage be-darf man 90 Pfund Blätter. Die erste Mahlzeit,welche die kleinste ist, beträgt 224 Pfund, die letzte undgrößte etwa 27G Pfund. Am vierten Tage. Manbraucht etwa 1304 Pfund Blätter. Die erste Mahl-zeit wird zu 274 Pfund, die letzte zu 374 Pfund gerech-net. Am fünften Tage ist der Bedarf an Blät-tern ungefähr 1854 Pfund. Die erste Mahlzeit zu i374 Pfund, die letzte ungefähr zu 47 Pfund. Den IRaupen werden einige Zwischen-Mahlzeiten gegeben.Am Ende dieses Tages, oder auch, nach den Umständen,am Anfange des folgenden werden die Lagerstätten ge-reiniget. Bei diesem Geschäfte giebt man einigen La-gern auf elnmal ihr Futter, und sobald die Raupen aus«gekrochen sind, legt man die Blätter mit denselben mitgehöriger Vorsicht auf die Transport-Tafeln, um sienicht zu beschädigen. Hierauf werden die PapierbogenMit -er Mistung von den Lagerstätten abgenrmmen,