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Seide und Seidenbau.
brauchen will, so muß man die spinnreifen Raupenin solche setzen, weil sie sonst nicht leicht zu ihnen gelan-gen würden; man müßte denn diese Kisten auf demRaupenlager so setzen können, daß sie den Weg dazuleicht finden. Nach Hau mann hat man nicht nöthigin den ersten drei bis vier Stunden nach dem bestimm-ten Erscheinen der Reisheit, das Aufsteigen zu sehr zubeschleunigen, im Gegentheil ist es besser, wenn die Rau-pen einige Stunden langer auf dem Lager bleiben, undsich daselbst erst ihrer Excremente gehörig entledigen.Sobald man viele Raupen zuM Aufsteigen bemerkt,welches man an dem Ausstrecken des Halses, dem Su-chen rc. gewahrt, s. oben, S. 170, so muß man die La-gerstätten zum letzten Male reinigen. Die Raupenwerden nämlich vom Lager auf Transporttafeln sanftgelegt; dann die mit der Mistung beladenen Papierbo-gen von dem Lager hinweggenommen, der Mist in einBehältniß geschüttet, die Lagerstätten gereiniget, wiedermit dem Papiere bedeckt, und die Raupen wieder leisedarauf geschüttet, und ihnen Futter gegeben. Am be-sten soll es seyn, sie jetzt in kleine Vierecke zu vertheilen,die 22 Zoll enthalten, und diese Vierecke so einzurichten,daß sie sich an die aufgestellten Hütten anschließen, umso den Raupen das Aufsteigen zu erleichtern. Zwischendiesen Vierecken muß immer ein 4 Zoll breiter lee-rer Raum gelassen werden, um in demselben nach demReinigen wieder Hecken aufzustellen. Die Luft mußman während dieses Geschäfts von allen Seiten durchdas Zimmer strömen lassen. Die Hecken werden rzunauf drei Seiten der Tafeln vollendet, indem die Zwi-schenräume zwischen den zuerst aufgestellten Reisern,mit ähnlichen ausgefüllt werden. Man krümmt sie obeneinwärts, so daß sie zwischen der obern und unterenTafel eingeklemmt sind. Dann stellt man mitten aufden Tafeln in den Leeren zwischen den Raupenflatschenkleine Reisbündel aus, so daß viere mit einander vereint