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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seide und Seidenbau. 161

beerblättern gefütterten gegeben, dagegen waren die Co-cons der mit Haferwurzel und Scorzonere gefüttertenweit dunkler an Farbe. Ein sehr wichtiger Punkt ist es,bei der Nachzncht darauf zu sehen, daß man, wo mög-lich, Männchen und Weibchen in gleicher Anzahl erhalte.Man soll daher bei der Auswahl der Cocons sein Au-genmerk auf eyrunde und längliche haben, also von je-dem die Hälfte nehmen. AuS den eyrunden, in derMittemehr erhabenen Cocons, erhält man Weibchen, und ausden länglichen, in der Mitte tiefer eingeschnittenenCoconsMännchen. Es geht hier mit den Cocons, wie mit denEyern der Vogel, wo die länglichen die Hähne und diemehr runden die Sien sind, welches auch mit den Eyernder größeren, ja aller Vogel der Fall ist. Man wirddaher bei Befolgung dieser Regel selten fehlen. Deroben erwähnte Schriftsteller hat bei den sehr sorgfältigüber diesen Gegenstand angestellten Beobachtungen ge-funden, daß im Durchschnitt unter zwanzig Fällen eSimmer erst bei einem nicht eintrifft, man geht daher im-mer sicher, wenn man sie befolgt, und besonders, wennman zugleich auf die Größe der Cocons Rücksicht nimmt,indem die größten gewöhnlich Weibchen, die kleinstenMännchen enthalten. Diejenigen Schriftsteller überden Seidenbau, welche die Doppelcocons zur Nacht-zucht angewendet wissen wollen, unter der Vorgebung,daß man auf diese Weise am sichersten gleichviel männ-liche und weibliche Schmetterlinge erhalten würde, weilin jedem Doppelcocon immer ein Männchen und einWeibchen zusammen seyn müssen, irren sehr; dennHaumann hat hei Befolgung dieser Vorschrift mehr-mals aus Doppelcocons Schmetterlinge von einem unddemselben Geschlechte auskriechen sehen, und auch zu-gleich bemerkt, daß aus dergleichen Cocons öfters nurein gehörig ausgebildeter gesunder Vogel ausgeschlüpft,und der andere häufig in demselben entweder ganz zuGrunde geht, oder doch wenigsten verkrüppelt. Diqe-