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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seide und Seidenbau. 197

ren, als jene unterworfen sind. Den Namen haben siedaher erhalten, weil sie aus Mayland zuerst nach Frank-,reich kamen, und auch noch gegenwärtig daselbst einhei-misch sind. In den Sevennen giebt man dieser Sortefast allgemein den Vorzug; auch ist sie es, die man ge-wöhnlich in Deutschland trifft. —

4) Die kleinen Mayländer oder kleinengelben Raupen. Die Cocons haben die Größe ei-ner Eichel, sind übrigens an Farbe und Gestalt denen dervorigen Art ganz gleich, mit welcher sie auch einerlei Va-terland haben, Wegen ihrer Kleinheit, läßt man dieCocous dieser Race an vielen Orten Frankreichs jetzteingehen. —

5) Die weißen Seidenraupen. Obgleich manweiße Cocons auch unter allen vorhergehenden Spiel-arten findet, wenn man sie in großen Quantitäten erzieht,so giebt es doch eine Spielart, welche durchgängig undbeständig weiße Cocons liefert, und von dieser ist hierdie Rede. „Man sollte glauben, sagt Haumann, dieVermehrung dieser Spielart würde für die Seidenfabri-ken vortheilhast seyn, weil die von ihnen erzielte Seidebeim Färben keiner weiter» Vorrichtung bedürfte, undweil manche Zeuge eine so reine Weiße erfordern, daßman sie nur von ursprünglich weißer Seide erlangenkann. Indessen befleißiget man sich doch weder in Ita-lien, noch in Frankreich vorzugsweise der Zucht derweißen Spielart, und zwar eines Theils deshalb, weilman die weißen Seidenraupen für zärtlicher hält, als diegewöhnlichen, und weil man glaubt, daß sie eine sorg-fältigere Erziehung verlangen, als jene; andern Theilsaber auch , weil man bei ihrer Erziehung keinen beson-dern Gewinn, ja eher noch Nachtheil findet; denn ob-gleich die weißen Cocons immer etwas höher im Preisestehen, als die farbigen, so gewähren sie, doch nicht nurkeinen höhern, sondern nicht einmal denselben Ertrag,weil sie eilten kürzern Faden spinnen, und dieser auch zu-