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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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200 Seide und Seidenbau.

welche sie in ihrem Vaterlande, im Freien genießen, unddaher entstehen denn auch die mannigfaltigen Krankhei-ten bei ihnen, die oft den ganzen Seidenbau zu Grunderichten. Einen üblen Einfluß auf das Raupenleben ha-ben eine zu hohe und niedrige Temperatur, Unreinlichkeit,verdorbene Luft, und eine schlechteBehandlung undPflege.Hieraus folgt aber auch, daß die Raupen bei einer »er-nünftigen und sorgfältigen Pflege und naturgemäßenBehandlung von den meisten Krankheiten verschontbleiben. Das beste Mittel, um die Raupen vor Krank-heiten zu schützen, ist demnach, gesunde Luft, Reinlich,keit, und eine gesunde, unverdorbene Nahrung. Manhäufe daher die Raupen nicht zu dicht auf einander,halte sie weder zu kalt, noch zu warm, füttere sie gehö-rig und zur rechten Zeit, und halte ihr Lager rein, da-mit nicht dadurch das Futter verunreiniget und die Luftverpestet werde. Die Krankheiten der Seidenraupen sindfolgende: Die Auszehrung oder Schwindsucht,die Gelbsucht, die Fettsucht, die Starrsuch k,die Schlgffucht, die Durchsichtigkeit, dasSchrumpfen und die Verstopfung.

Die Auszehrung oder Schwindsucht, Fr.Is6on8oruj)tion. Diese Krankheit soll sich gleich nachder ersten Häutung offenbaren, in allen Lebensabschnit-ten fortdauern, und vorzüglich von der dritten Häutungan, oft große Verherungen in den Raupenanstaltenverursachen. Die Ursache dieser Krankheit soll seyn.1) Wenn die Eyer zu warm gehalten oder einer zu gro-ßen Hitze ausgesetzt worden, sowohl durch die Ofen-wärme, als durch die Sonne. 2) Wenn die Eyer inder Zeit, wo sich schon der Keim des künftigen Geschöp-fes in ihnen entwickelt und sie in ein Paar Tagen aus-kriechen sollen, einer zu großen und schnellen Abwechse-lung von Hitze und Kälte ausgesetzt werden. 3) Wenndie Eyer nicht gut und kräftig begattet worden, so daßsie mehr röthlich, als grau aussehen. Man gewahrt