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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seide und Seidenbau.

bat Ähnlichkeit mit der folgenden Fettsucht undäußert sich in allen Perioden der Häutung; am gefähr.lichsten und nachtheiligsten ist sie aber nach der viertenHäutung, wo die Raupen viel größer und dicker, alsgewöhnlich sind. Die Kennzeichen dieser Krankheitsind; 1) Das Anschwellen des Kopfes und der Ring-verbindungen. 2) Der Glanz der Haut, welche dieRinge desselben bedecken, als wäre sie mit Firniß über-zogen. 3) Die gelbe Farbe, welche die Ringe derLuftlöcher annehmen und die zuletzt den ganzen Kör-per überzieht. 4) Das gelbe Wasser, welches der Wurmvon sich giebt; wenn das Gelbwerden des ganzen Kör-pers eintritt, so erfolgt auch der Tod. Auch bei demAnschwellen des Körpers platzen sie auf dem Rahmen,oder wenn es nicht auf demselben geschieht, so geschiehtes doch nachher, wenn sie mit in die Hütte gebrachtworden, wo sie dann zwar aufsteigen, aber wieder herab-fallen und sterben. Diese Krankheit wollen einige Sei-denraupenzüchter für eine Zersetzung des SeidensafteSund eine Erziehung desselben in das Zellgewebe derHaut halten. Sie entsteht, nach Einigen, wenn dieSeidenraupen überhitzt sind, oder die Luft in dem Sei-denraupenzimmer nicht rein gehalten wird; nach Andernsoll sie ihren Grund in dem Futter haben, wenn solchesunrein und verdorben ist; es scheint aber wohl, alswenn das hier Angeführte vereint diese Krankheit her-vorbringe. Sie ist eine der fürchterlichsten Krankhei-ten im Raupenleben; denn die Verhemngen, die sie aufden Raupenlagern anrichtet, sind oft unbeschreiblich;auch ist es sehr möglich, daß sie zu den Dingen gehörte,welche früher manchem Seidenbauer in Deutschland die-sen Industrie-Zweig verleideten und ihn zum Aufgebendesselben zwangen. Wie gefährlich diese Krankheit denRaupen-Anstalten ist, kann man auch schon daraus ab-nehmen, daß man sich schon früher sehr viele Mühe ge-geben hat, Heilmittel gegen diese Krankheit zu entdek-