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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seide und Seidenbau. 203

kett, und der Graf Dandolo setzte eine Prämie von150 Louisd'or auf die Entdeckung eines solchen Mittelsaus, allein ohne Erfolg, DerAbbe Eiseerie inCarpen-taS im südlichen Frankreich, soll nach öffentlichen Blät-tern bei seinen Raupen die Gelbsucht auf folgendeWeise gänzlich verhütet haben. Er nahm ungelöschtenKalk, pülverte ihn ganz fein, und stäubte ihn vermit-telst eines feinen Haarsiebes aufdie Raupen, und füttertesie darauf mit Blattern, die mit einigen Tropfen gutenunverfälschten Weins besprengt waren. Dieses Mittel,welches probat befunden worden, soll sich auch jetzt imsüdlichen Frankreich verbreitet haben und sehr viel zurvortheilhaftevn Betreibung des Seidenbaues in jenenGegenden beitragen. In Reynauds Werk über denSeidenbau in den Sevennen, Paris, 1824, findet sichin der 33sten Anmerkung ein anderes Mittel dieseKrankheit zu vertreiben erwähnt, welches darin besteht,daß man mit der Feder etwas Dinte auf den Rückender mit der Gelbsucht befallenen Thiere streicht; man istallgemein überzeugt, daß dieses Bestreichen die Raupenheilt. Auch daö Abschneiden der äußersten Spitze desHörnchens auf dem Rücken der Raupen mit einer schar-fen Scheere, soll probat seyn; man muß sie denn mitetwas älteren und sehr saftreichen Blättern füttern.Ueberhaupt sorge man bei dieserKrankheit für gutes un-verdorbenes Futter, frische trockne Luft und Absonderungder kranken Raupen von den gesunden, welche die bestenMittel sind, sie zu verhüten, oder doch ihre Ausbreitung zuhemmen. Sollten sich einige mit dieser Krankheit be-fallenen Raupen einspinnen, wo sie gleich nach dieserEinspinnung sterben, ehe sie sich verpuppen, so mußman diese schlechte Gespinnste wegwerfen, und sie nichtHaspeln lassen. Bei Haumann starben vorzüglich diemit Salat gefütterten Raupen.

Die Fettsucht, Fr. In Zrassorio. Diese Krank-heit kommt erst bei der zweiten Häutung der Raupen