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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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208 Seide und Seidenbau.

von denen, die mit Salat und mit Scorzonere gefüttertworden, diese Krankheit.

Das Schrumpfen, Verkürzen, zeigt sich amEnde der lehren Lebensperiode der Raupen. Anstattdaß sie aufsteigen sollten, bleiben sie amBoden oftStun-denlang an einem Flecke, hängen hier und da einigeSeidenfaden an, und ziehen sich dabei immer kürzer zu-sammen, bis sie endlich in diesem Zustande, ohne gespon-nen zu haben, sterben; auch verwandeln sie sich wohl inPuppen. Die Ursache dieser Krankheit soll theils einefehlerbafte Körperbeschaffenheit seyn, wenn z. B. dieRaupen zu kurze Füße haben, und nicht aufsteigen kön-nen, oder ihre Spinnwerkzeuge mangelhaft, oder auchdie Ausgänge für die Seidenmaterie verstopft sind;theils liegt sie auch in einer zu feuchten und kalten Luft,bei welcher sich der im Körper der Raupen gesammelteSeidensafk so verdichtet, daß die Raupen ihn nicht aus-fließen lassen können. Auch finden sich unter dnSchrumpfern oder Kurzjpinnern oft solche, dirnach dem Beginnen des Cocons durch eine Ameise oderein anderes Insekt, oder auch auf andere Weise in ihrerArbeit gestört w.erden, also ihre Arbeit verließen, undauf den Boden herabfielen. Die Raupen, welche durchKälte zu Kurzspinnern werden, können durch eine er-höhete Temperatur von dieser Krankheit befreit werden,bei den andern läßt sich aber, wegen der Ursache derKrankheit und des nahen Endes ihres Raupenlebens ankein Heilmittel denken. Es sollen aber dennoch vieleSchrumpfet kleine und dünne, aber doch brauchbare Co-cons spinnen, wenn man sie in kleine Papierduten steckt,oder sie in eine mit Hobelspänen angefüllte Schachtellegt-

Bei allen den oben angeführten Krankheiten der Sei-denraupen, ist es besser, sich nicht lange mit der Heilungderselben zu befassen ^ da man in der Regel, besondersbei den umchsichgreifenden und ansteckenden, doch nicht