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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seide und Seidenbau. 209

viel ausrichtet, und nur die Zeit nutzlos verschwendet.Man thut daher wohl, die trägen, schwachen und kran-ken Raupen gleich auszumerzen, um den Auswand vonZeit und Futter zu ersparen, welche dazu angewendetwerden müssen, um sie ohne Nutzen zu erhalten. Manlege daher lieber etwas mehr Seidenraupen-Eyer aus,die dann den Ausfall decken können. UebrigenS befolgeman die oben, S. 199 angeführten Regeln in Behand-lung der Seidenraupen, so wird man sicher seyn können,nur sehr wenig kranke in seiner Rauperey zu haben.

Von den Feinden der Seidenraupen. Sowie überhaupt eine jede Thiergattung'und jede Thierartihre Feinde hat, so hat sie auch die Seidenraupe, unddieses, mit Ausnahme der Fische, unter allen Thierklassen.Die gefährlichsten Feinde hat diese Raupe aber unterihrer eigenen Klasse, nämlich der, der Insekten. Es ge-hören dahin die Fliegen, die Wespen, dieSchlupfwespen, dieRaupenrödter, dieSpinnen, und die Ameisen. Die Fliegen sindzwar keine Raupentödter, aber sie setzen sich aufdieRaupenund plagen sie dadurch oft unerträglich, auch schon durchihr Gesumme, wenn sie in großer Anzahl sich in die Rau-pengemächer, durch den Geruch des Mistes rc. angelockt,schleichen, und auf die Hürden, Tafeln rc. setzen, unddarauf umherschwärmen. Sie kriechen auch bisweilenin das schon begonnene Gespinnst, und verursachen da-durch, daß die Raupe es verläßt, und zu einem Kurz-spinner wird. Man thut daher wohl, mit der Seiden-zucht möglichst zu eilen, damit sie beendiget ist, ehe dieselästigen Insekten zu sehr überhand nehmen. Ein Glückist eö für die Raupenzüchter, daß die eigentliche Periodeder Fliegen erst im Spätsommer eintritt, wo der Seiden-bau vorüber ist. Man wird sie am besten los, wenn manFliegengift in Näpfchen an die Fenster stellt, oder wennman dieses wegen kleine Kinder, die eigentlich ein Sei-denraupengemach gar nicht besuchen sollten, nicht thun

Oec. rechn. Enc. Theil 6TII. O.