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Seide und Seidenbau.
ihre Haut. Aus den Eyern entwickeln sich Maden, diesich von den saftigen Theilen der Raupe nähren, so daßdiese auszehrt und stirbt. Man erkennt die angestoche-nen Raupen daran, daß sich gewöhnlich auf dem Rücken,bisweilen auch in der Seite ein Tröpchen gelblicher Saftzeigt, der aber bald vertrocknet, und eine schwarze Krustebildet. Diese Wespen muß man daher gleichfalls imRaupenzimmer zu erhäschen und zu tödten suchen. —Die Raupen todter, Ichneumons» (loftneu-MON68, ftsnlsol). Von diesen Insekten stellt besondersder Truppichneumon (ksnineus ZlornoratuH, unddergelbeJchneumon (kcmi^-us luteu8) den Rau-pen nach. Der Erstere ist schwarz an Farbe, hat dun-kelgelbe Füße, dabei hat er durchsichtige, mit einem schwar-zen Fleck gezeichnete Flügel, und überhaupt das Anseheneiner kleinen geflügelten Ameise. Der Letztere ist G Zolllang, gelbbraun, mit gelben Flügelflecken auf durchsich-tigen Flügeln. Diese Insekten stechen ebenfalls die Rau-pen an, und legen ihre Eyer in und aufdiefelben, welchesich dann im Innern der Raupen als Maden nährenund sie dadurch zu Grunde richten. Diese Insekten kannman auch nur durch das Wegfangen und Tödten ver-nichten. — Die Spinnen stellen den Seidenraupengleichfalls nach, und beißen sie todt, um sich von ihrenSäften und ihren zarten Körpertheilen zu nähren. Manhat gesehen, daß die Spinnen oft schon ziemlich erwach-sene Raupen von dem Lager fortgeschleppt haben. Esist daher nöthig, die Raupenzimmer oder die zur Sei-denraupenzucht bestimmten Zimmer erst gänzlich von al-len Spinngeweben, überhaupt von allem Schmutz, Keh-richt rc. zu reinigen, ehe man die Lager rc. für die Sei-denraupen aufschlagt; denn ist erst einmal das Ganzeeingerichtet und geordnet, so läßt sich schwer eine Gene-ralreinigung vornehmen, sondern diese kann nur immertheilweise geschehen; denn nur dadurch ist man im Standediese Insekten auö den Zimmern zu vertreiben; auch