Band 
Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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214 Seide und Seidenbau.

nen dieser Wurm sich eingefunden und ausgebildet hat,sterben und spinnen nicht.

Unter den Vögeln stellen den Seidenwürmern dieSperlinge,Schwalben,Rotkehlchen, Rot li-sch wänze,Grasmück,en, Fliege nsch näppe rundMeisen nach. Von allen diesen Vögeln sind die Sper.linge und Schwalben am meisten zu fürchten, weil die-ses eigentliche Hauövögel sind und sich auf dem Landeleicht in die Seidenraupereyen durch die geöffneten Fen.ster stehlen können, um sich von dem Naupenlager eineMahlzeit zu holen. Wo man dann diöses bemerkt, mußman diese Diebe durch irgend ein Mittel zu verscheuchensuchen. 'Hau mann rath an, die Fenster von außen,sobald sie sich eingeschlichen haben, schnell zu verschlie-ßen, um sie dadurch in seine Gewalt zu bekommen, odersie mit einem Blasrohre oder eine Vogelflinte wegzu-schießen. Allein beides scheint wohl dazu nicht rechtgeeignet. Denn um sie im Zimmer zu fangen, würdensie, ehe man sie erhäschte, erst durch das ängstliche Her-umfliegen in demselben viele Raupen von den LagernHerabwerfen, ja überhaupt mehr Schaden anrichten, alssie so gethan haben würden; und das Wegschießen miteinem der oben angeführten Instrumente draußen vordem Fenster scheint eben so wenig anwendbar, weil mandadurch Vögel verscheucht, welche auf eine andere Weisedem Landmanne nützlich seyn können. Das beste Mittelist daher wohl vor die geöffneten Fenster einen mit einemNetze, mit Flohr, oder mit sonst einer durchlöchertenMaterie versehenen Schirm zu setzen, wodurch die Luftnicht verhindert wird einzudringen, wohl aber die Vö-gel. Wenn man einen solchen Schirm nicht haben sollte,so kann man sie auch durch Fahnen von Bändern undandere leicht bewegliche Dinge, die vor dem geöffne-ten Fenster befestiget würden, verscheuchen. Auch darfman die Hühner nicht in die Seidenraupengemächer

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