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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seide und Seidenbau. 215

einlassen, weil sie, gleich den genannten Vögeln, gerndiese Insekten fressen.

Unter den vierfüßigen, den Sängethieren,ist Li? Maus der schlimmste Feind der Seidenraupen.Nicht blos die Hausmaus, sondern auch die Spitz-maus und die Feldmaus. Sie verfolgen die Rau-pen gewöhnlich Dann erst, wenn sie etwas herangewach-sen sind. Man hat cie Beobachtung bei den Mäu-sen gemacht, daß sie die Raupen sehr geschickt zu ver-zehren wissen, indem sie den Darmkanal, mit dem darinenthaltenen Futter übrig lassen, welche Ueberreste mandann auf den Rändern der Lagerstätten, so wie an demBoden unter denselben findet. Man kann diese Ueber«bleibsel als die sichersten Merkmale ansehen, daß sichdiese Feinde eingefunden haben. Man muß, um sichdieser Feinde der Raupen zu entledigen, die oft großeVerherungen in den RaupengeMächern anrichten, dieLöcher in den Dielen der Fußböden und andere Höhlenin den Raupengemachern, wo diese Feinde eindringen,zu verstopfen suchen, welches am besten geschieht, wennman erst gröblich zerstoßenes Glas in die Löcher an denRändern der Dielen zwischen dem Gemäuer schüttet,und dann solche mit frischem Mörtel, Lehm rc. ver-schmiert. Wo dieses nicht ausreicht, da muß manschon Fallen mit gebratenem Speck, Brod rc. als Lock-speise aufstellen und sie wegfangen. Man kann auch,wenn man auf dem Lande nicht gleich eine Falle bei derHand haben sollte, einen tiefen Teller, oder eine kleineSchüssel mit einem dazu geschnitzten Hölzchen auf fol-gende Weise aufstellen. Man schnitze sich ein Hölzchenvon ungefähr 2 Zoll Höhe, 4 bis 5 Zoll Länge, und einPaar Linien Dicke oder Stärke. An dem einen Endebleibt die angeführte oder hier angegebene Höhe unge-fähr 1 Zoll in der Länge des Hölzchens, dann muß sienach dem andern Ende so abnehmen, daß sich diesesEnde in eine förmliche Spitze endiget; es wird also mit