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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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240 Seide und Seidenbau.

ken höher oder niedriger zu stellen. Durch den Weg,den das heiße Wasser aus dem großen Kessel nach denacht Haspelbecken macht, kühlt sich dasselbe hinlänglichab, sv daß es zwischen 24 und 28 Grad enthält.Durch diese Einrichtung wurden nun zwar drei Heik-zungen im Haspelzimmer und zwei Personen erspart, stdaß, wahrend man bei dem gewöhnlichen Verfahrensechzehn Personen zur Besorgung von acht Haspeln ge>brauchen würde, man hier nur eilf Personen gebrauchte,also täglich fünfe ersparte; allein es ergab sich dabeiauch der Nachtheil, daß die acht Hasplerinnen nichtschnell genug mit Cocons versorgt werden konnten.Herr von Türk will daher künftig hin die Einrichtungso treffen, wie er sie in Mayland gesehen, daß zwischenjeden zwei Haspelbecken ein Ofen mit einem Kessel zumLösen der Cocons stehe, wo dann nur eine Person beidemit in heißem Wasser aufgelöseten Cocons versorgt. —Ueber die Haspel selbst, s. den Art. Seidenhaspel.

In vielen der Haspel-Anstalten Italiens heizt man,wie schon oben angeführt worden, die mit Wasser an-gefüllten Kessel zum Haspeln vermittelst der Röhren,welche heiße Dämpfe durch die Kessel hindurch leiten,und so das Wasser in den Kesseln erwärmen, welchessehr zweckmäßig seyn soll, weil die am Kessel arbeitendenPersonen nicht von der Hiße des Ofens leiden müssen,durch den man in den gewöhnlichen Anstalten das Was-ser in dem Kessel erwärmt, und dann braucht man auchweniger Brennmaterial und wenigere Menschenhände,indem nur ein einziges Feuer zu unterhalten ist, wäh-rend man bei einer Fikanda von 120 Haspeln bei demgewöhnlichen Verfahren, 20, bei dem verbesserten Ver-immer noch 60 einzelne Feuer unterhalten muß. Inder oben erwähnten großen Filanda des Herrn M^>lius zu Mayland, versorgt eine Person, die das Ge-schäft hat, die Anfänge der Fäden zu suchen, zwei Ha-spel zugleich, es werden daher nnr 180 Personen erst»