344 Seidenbinse. Seidenfärberey.
erlassen worden ; s. oben, S.51, 52 und S. 58, undTh. 61, S. 537.
Seidenbinse, s. Binsen seidc-, Th. 5, S. 324.
Seidenbleich - Anstalt, eine Anstalt, wo die vom Co- !con gehaspelte Seide gebleicht wird; stoben, S. 252.
Seidenböcklein, Textura serioea, eine Art Schmal-bockkäfer.
Geidenbracher, eine Art Brachvogel oder Bracher,welcher über den ganzen Körper eine schwarze, wie >Seide glänzende Farbe hat; st Brachvogel. ^
Seidencocon, Seidenbalg, st oben, unter Seideund Seidenbau, S. 178 u. f. j
Seidendnrcker, ein Drucker, der Figuren und Blu- ,men auf seidene Zeuge druckt, im Gegensatz desKattundruckers, Flanelldruckers undWol-lendruckers.
Seideney, st Seidenspinnerey.
Seidenfabrikant, st Seidenmanufakturist.
Seidenfarbeu, st unter Färber, Th. 12, S. 51.
Seidenfärberey, Fr. 1a leimurs en 8oio, die Kunstder rohen Seide eine Farbe zu geben, sie zu zu fär-ben. Das Erste, was mit der Seide vorgenommenwird, ist die Kochung derselben. Wenn nämlichdie Seide von den Cocons kömmt oder davon abge-haspelt worden, so hat sie noch eine gewisse Rauhig-keit, eine gewisse Härte, welche von dem Kleber her-kommt, der durch Las Erweichen im warmen Was-ser der Cocons nicht hat beim Haspeln ganz wegge-bracht werden können; auch besitzt sie eine zu dunkleund glänzend gelbe Farbe. Diese Rauhigkeit derSeide ist zu den weißen Stoffarten, wozu sie be-stimmt worden, nicht gut, und ihre natürliche Farbe,ist fast allen Farben, die sie annehmen soll, nachcheilig.Da nun die natürliche Unreinigkeit der Seide, bloßin einem schleimigen gummösen Wesen besteht, wel-ches sich leicht auflösen läßt, so ist der ganze Reini-gungsprozeß nur leicht; es muß aber darauf gesehen