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binden) ist darum nöthig, damit sie sich um so leichterzurichten lassen, sie besser mit der Hand anzufassen,und um zu verhindern, daß sie sich nicht verwickeln,oder sich nicht verwirren, nach dem Ausdrucke der ^Färber. Nach dieser Verrichtung läßt man in einemovalen Kessel eine hinlängliche Quantität Flußwas- >sec heiß machen, oder auch ein anderes gutes Was-ser, und läßt Venetianische Seife darin zergehen.Man rechnet25Pfo. Seife auf einen Centner Seide,und schneidet sie in kleinere Stücke, um sie destoleichter schmelzend zu machen. Wenn die Seife imKochen zerlassen worden, so wird der Kessel mit kal-tem Wasser wieder voll und die Ofenthüren zu ge-macht. Man läßt nun einige wenige Kohlen darun-ter, damit das Bad recht heiß bleibt, ohne jedoch zukochen; denn wenn das Bad kocht, so würde sich dieSeide von einander theilen und verwirren, besondersdie feine Seide. Während daß das Bad zugerichtetwird, wird eine Stange durch die Stöcke, welche inFig. 8657 vorgestellt worden, und in diesem !Stande thut man die Seide herein, und läßt sie solange in diesem Seifenbads, bis man gewahrt, daß der >eingetauchte Theil den Gummi ganz verloren hat,welches man an der Geschmeidigkeit und an derWeiße der Seide wahrnimmt. Dann werden sieauf den Stangen umgekehrt, damit der Theil, wel-cher nicht eingetaucht war, dieselbe Arbeit erhält.Wenn nun die Seide von dem schleimigen rc. Wesenbefreiet worden, so wird sie auf dem hölzernen Na-gel und über der Hand auseinander gerüttelt, undauf Stricke gezogen, worauf acht bis neun Stückgehen, wie Fig. 8658 zeigt. Hierauf thut man dieSeide in Sacke von grober starker Leinwand, welche14 oder 15 Zoll in der Breite, und 4 bis 5 Fuß m lder Länge haben, und an beiden Enden zu sind. An ^
der einen Seite sind sie der ganzen Länge der Sacke