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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seidenfärberey. 377

Grünspan; auch in Ermanglung desselben, kann manreine Kupserfeilspane nehmen, und starken Weinessigdarauf gießen, so viel, als man zu dem Quantum derKupferfeile, als auch zu der zu bereitenden Farbe nöthighat. Den Essig läßt man nun so lange über demKupfer stehen, bis er ganz grün gefärbt worden. Diesegrüne Kupfersolution muß man nun mit so viel Kalk-wasser vermischen, bis es dasselbe Quantum der Solu-tion gleich ist, wodurch sie sich nicht nur verändern, sondernauch mehr verdünnen wird, sie wirdmehrblau, als grünaussehen; sie giebt aber noch keine gute Seladonfarbe,wenn man sie jetzt schon zum Färben gebrauchen wollte;sondern man muß das Ganze erst mit etwas Salmiak-geist versetzen. Man ziehe nun die Seide erst durchheißes Wasser, und lege sie dann in die kalt« Solutionoder dgS grüne Farbenbad, bis sie Farbe genug an-genommen hat, dann herausgezogen, ausgerungen, infließendem Wasser rein ausgespült, und an die freie Luftgebracht und zum Trocknen aufgehängt. In freier Luftgewinnt die grüneFarbe und verliert das noch zu starkeBläuliche. Man kann so lange aus diesem Bade fär-ben, als es noch Farbe giebt, man muß aber jedesmaldas Bad, wenn etwas herauögefärbt worden, wiederdurch frischen Salmiakgeist beleben oder verstärken, —>Das Gänsekothgrün, Fr. Norde d'oie, s. Th,94, S. 6. Mehrere grüne Farben aus demWau und der Indiz oküpe, als Meergrün, P i«staziengrün, Stachelbeergrün, Grasgrünoder Schmaragdgrün, Enkengrün, Nelken-grün ro., s. unter Reseda oder Wau, Th. 123, S.55 u. f.

Das Rothfärben der'Seide, s. Th. 12?, S,463 u. f.; auch sehe man die Art. Ponceauroth,Th. 115, S. 82; Rosen roth, daselbst, S. 238u.fi;Nakaratfarbe, s. Th. 101, S. 206 rc. — Die