378, Seidmfärberey.
TH.16,S.731.— Die Jsabellfarbe aufSeide,s. Th. 31, S. 4. — Die Nanquinfarbe aufSeide, s. Th. 101, S. 210 u. f., wo die Färbungder Garne, Baumwolle re. nur angegeben wor-den, auf welche Weise aber auch die Seide gefärbtwird.
Das Braunfärben der Seide, s. Th. 6, S.542 u. f. Eine braune Farbe erhält die Seide durchMischungen, wenn man z. B. roth und schwarz, oderroth, gelb und schwarz, oder nur bloß gelb und schwarzzusammen mischt. Was die rothbraunen Farben aufSeide betrifft, so sehe man solche unter Rokhbraun,TH.127, S. 590 u. f. nach. — Die Rehfarbe anfSeide, s. Th. 121, S. 704.
Das Grau färben der Seide, s. unter G rau,Th. 19, S. 786 u. f., und den folgenden Artikel.
Das Schwarzfärben der Seide. Diese Farbeist bis jetzt nur aus den Ingredienzen darzustellen gewe-sen, welche zur schwarzen Dinte gebraucht werden, näm-lich aus Galläpfeln, Blauholz und schwefelsaurem Eisen;allein obgleich diese Ingredienzen eine sehr schöneFarbeliefern, so wirkt sie doch zerstörend auf die Seide unddas Seidenzeug; daher hat der Verein zur Beförderungdes GewerbefieißeS in Preußen folgende Preisaufgabeim Jahre 1822 aufgegeben: „Die goldene Denk-münzeoder deren Werth, und außerdem Vier Hun-dert Thaler für die Erfindung einer schöllen, der Ver-änderung durch Luft und Lager binnen Jahresfrist nichtunterworfenen, den Faden nicht zerstörenden, schwarzenFarbe auf Seide. Die Farbe muß mit den anzugeben-den Mitteln in jeder Färberey darzustellen seyn, derSeide ihren natürlichen Glanz nicht nehmen, durchWarme bei der Appretur und dem Pressen keine Ver-änderung erleiden." Da keine Lösung erschienen, seistdie Aufgabe bis zum Jahre 1828 verlängert worden.Man gewahrt hieraus, welche Schwierigkeit es hat und