390 Seidengraspflanze. Seidenhaspeu
Seidengraspfianze, s. den vorhergehenden Ar.tikel.
Seidenhähnchm, kkr^sornels serieeg, eine ArtBlattkäfer.
Seidenhandel, s. oben, unter Seide und Seiden,bau, S. 324 u. f., und unter Seidenmanu«faktur.
Seidenhafe, 6avioulu8 avZorensis, eine Abart derKaninchen, s. Th. 34, S. 153.
Geidenhasenhaar, das Haar des Seidenhase«, wel-ches einen wichtigen Handelsartikel abgiebt und vonden Hutmachern zu den sogenannten Castorhüten ge.braucht wird. Man vermischt diese Haare auch oftmit Seidenpstanzenwolle.
Seidenhaspel, eine Maschine zum Abwinden der Seidevon den Cocons; s. auch oben, unter Seide undSeidenbau, S. 234 und S. 239. Fig. 8687zeigt einen altenSeidenhaspel, wieerinJta-lien und Frankreich zum Abhaspeln der Seide vonrCocon ehemals gebraucht worden, und auch zumTheil noch gegenwärtig gebraucht wird. s ist darGestell des Haspels, 1) die Winde, worauf die Seidegewunden wird; c das Holz, welches die Seide hinund her leitet, und auf der Winde eine Strähne bil.det; st die Rolle, welche durch die Schnur e herum-getrieben wird, um das Holz v zu bewegen; idieRollen, über welche die Seide geschlungen wird, umdieselbe fest'zu machen; K ist der Draht vor demHasptl über dem Kessel, um die im Abwinden hegrif-fene Cocons zusammen zu halten. Vor drmHaspel muß ein Kessel eingemauert stehen,wie Fig. 8688 im Durchschnitt vorstellt, s ist dasMauerwerk, worin der Kessel steht; 1> der Kessel; edie Flucht unter dem Kessel zum Feuer; 6 der Rostvon eisernen Stäben,, wodurch die Asche in denAschenraum e fällt. Fig. 8689 zeigt bei k eineMa«