392 Seidenhaspel.
sehen. Lehtere vier Riemscheiben sind mit Messinggebuchst, und drehen sich auf den Zapfen Z, Z, Z, Z;auch haben sie eine Verkuppelung K, K, K, b Ezwölf Zähnen, wo hinein die eben so ausgearbeiteteWelle 1 der Haspel paßt, welche sich außerdem nochauf dem hervorstehenden Theil des Zapfens § schiebt,indem in der Welle i eine eben solche Vertiefung sich >befindet. Am andern Ende ist die Welle i des Ha- 'speis mit eisernen Ringen beschlagen und hat einen IZapfen, der sich in dem Pfannenlager L, L dreht. ^Beim Herausziehen des Splintes bei Ic, kann manden Haspel an diesem Ende heben und aus seinerVerkuppelung herausziehen. Die Bewegung jedesHaspels kann nur vermittelst des Hebels 1 verändert !oder ganz aufgehoben werden. Am Fuße der Ma-schine ist für jede Hafplerin ein Tritt m angebracht, derdurch Verbindung des Drahtes n, des Hebels o unddes zweiten Drahtes p mit diesem Hebel bei tj inVerbindung steht; r ist der Drehpunkt des Hebels,und bei a befindet sich eine kleine Rolle, über die derRiemen ohne Ende e geleitet ist. Tritt nun dieSpinnerin auf den Tritt m, so kommt der Hebel Iin eine horizontale Lage und die Rolle « spannt da-durch den Riemen o an, bis der Hintere Arm desHebels auf den Stift t aufschlägt. Hier muß derRiemen am stärksten gespannt, und daher die Bewe-gung des Haspels bei dieser Lage des Hebels am stärk-sten seyn. Wenn die Spinnerin mit Treten nach-läßt, so sinkt die Rolle wieder, der Riemen wirdschlaff und die Bewegung langsamer; hört das Tre-ten ganz auf, so wird der Riemen so schlaff, daß erdie Haspel nicht mehr mit herumnimmk, und dannsetzt sich auch die am Hebel 1 befindliche Feder u aufdie Riemscheibe k, und hemmt so den Haspel. Nebender Riemscheibe 1 befindet sich noch eine kleineSeilscheibe v, die durch eine Schnur ohne Ende eine