Seidenhaspel. 393
größere in Bewegung setzt. Diese hat einen excen-krischen Stift x von ^4 Zoll Excentricität, an demdie Lenkstange ^ angehängt ist. Letztere setzt eineKurbel 2 von 2A Zoll Excentricität in Bewegung.Auf dem Zapfens, aus welchem letztere befestiget ist,und der durch das Holz geht, sitzt am andern Endeder Krummzapfen e von 54 Zoll Länge, woran derVertheiler, va 6t vient, s. oben, S. 242, befestigetist. Er bewegt sich an seinem hölzernen Lagerhin und her, und vertheilt die Faden auf den darüberbefindlichen Haspel. Durch in den Vertheiler einge-steckte Glasröhren werden vier Fäden auf jedenHaspel aufgewunden, und zwei und zwei der Fädenkreuzen sich, wie gewöhnlich, bei t', nachdem sie vor-her durch die vier Glasaugen Z6 ^ gegangensind. Letztere sind in die sich verengenden Oeffnun-gen der Eisenschiene eingeschoben. Der untereTheil der Maschine besteht aus einem mit Kupfer-blech ausgelegten Tisch ^ Fig. 8692, der zu beidenSeiten zwei lange, mit Kupferblech versehene TrögeL/,^hat. Jeder Trog ist durch eine beweglichekupferne Scheidewand ? in zwei kleinere getheilt,vor deren jedem eine Spinnerin sitzt. Auf den Tisch^ werden zu beiden Seiten der Maschine die gelöse«ten Cocons hingereiht, und von der Hasplerin weiterin ihren Trog befördert und hier abgehaspelt. DasWasser kann hierzu aus einem höher stehenden Be-hälter durch eine Röhre unter dem Fußboden entlangan einem der vier Pfosten hinauf in die Tröge gelei-tet, und dasselbe durch die Oeffnungen wieder
abgelassen werden. Der Theil des Raumes L, wosich die Lenkstangen bewegen, ist deshalb mit Bret-tern z/ x/ eingeschlossen. '
Der Herr Mechanikus Ernst hat auch, wie schonoben, S. 234, angeführt worden, einen neuen Sei-denhaspel erbauet, dessen Bewegung horizontal geht.