Band 
Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seidenwirker. 457

sie eine gute Seide haben; sie brauchen dann nichtdie Rollen zu füttern, damit sie langsam laufen, son-dern es ist ihnen lieb, wenn solche so geschwind, alsmöglich, laufen, weil sie um so viel mehr wickelnkönnen.

Fig. 8698 zeigt die Lyonische Spülma-schine, um die Seide von den Strähnen, wennsolche bereits gefärbt worden, auf die Spulen zuwickeln. 1. Das große Trittrad, welches durch denSchwungtritt 2, den man mit dem Fuße von sichstößt, in Bewegung gesetzt wird, indessen die eisernenGetriebe 3 in die Zähne der beiden Skernräder, 4,4 eingreifen und solche bewegen. 5. Sind drei Klo-ben oder Rollen, mit Schnüre», welche mittelst derRollen 6 des Läufers 7 diesen Läufer gegen dieSeite 6 ziehen, da ihn dann das Gewicht 8, gleichdarauf gegen die Seite 7 wieder zurück zieht. Sol-cher Gestalt geht der Läufer 7 in seiner Falze im-mer hin und her, und dieses thun auch die vier dräh-terne Fadenleiter 9, 9, welche man in verschiedeneLöcherchen des Läufers stecken kann. Alles damitdie Seide auf den vier Spulen 11 bald da, bald dortvertheilt, und die Spulen aller Orten gleich mitSeide bewickelt werden mögen. 10. Sind die vierWinden mit der Seide, von denen die Seide abge-wunden werden soll. 11. Sind die vier Spulen,die auf eisernen Spindeln umlaufen, zwischen ihnengehen Schnüre nach der Hinterspindel, die LaS großeRad bewegt. 12. Der Lampenstock.

Seidenwirker, Seidenweber, ein Professionist,der sich mit dem Weben der seidenen und halbseide-nen Zeuge beschäftiget; sie theilen sich wieder nachder Verschiedenheit der Gewebe, in eigentliche Sei-denweber, Sammetweber, Seidenstrumpfwirker, Sei-denbandmacher rc. rc.; auch wohl in AtlaSweber,Gros de Toursweber, Halbseidenzeugweber rc. rc.