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seine Augen passirt werden sollen; z. B. ein paarSchäfte die zum Grunde bestimmt sind, haben an denStellen wo Figurfäden durchkommen, keine Letzen,sondern sind von allen Fadenschleifen leer. Und ebenso ist es auch mit den Schäften beschaffen, welche zurFigur gebraucht werden, als z. B. acht Schäfte,welche Atlasstreiftn in einem Zeuge bilden sollen, und32 Fäden ausmachen, und viermal durch die achtSchäfte passirt worden sind, sind so eingetheilt, daß je«der Schaft vier Letzen hat. Die andern Stellen, woder Grund durchgeht, sind eben so leer, als au desGrundschäften die Figurstellen leer sind; und so wirdbei allen Schäften, sie mögen bestimmt seyn, wozu siewollen, Verfahren, baß niemals mehr, auch an keinerandern Stelle, als wo Faden hin kommen, Letzen vor-handen sind. Wenn der Weber nunmehr seine Kettein die Schäfte und das Blatt passiren will, so geschiehtsolches auf folgende Weise. Die Bäume, nebst desKetten sind auf den Stuhl gebracht, und der Webersteckt in ein jedes Fadenkreuz eine dünne hölzerne Ruthe,nachdem er erst die beiden Fäden aufgelöset hat, unddiese beiden Schienen oder Ruthen müssen nun daö Fa-denkreuz in beständiger Ordnung erhalten. Er suchtnun jede Ruthe, so viel, wie ruöglich, mit ihrem Kreuzeherauf nach den Bäumen zu bringen, um zwischen desEnden der Kette und dem Kreuze genügsamen Platz zuhaben, seine übrige Einrichtung mit den Kettenfädenvorzunehmen. Er befestiget nun seine Schäfte in demStuhl, um die Kettenfäden in die Augen derselben ein-ziehen zu können. Hierzu hat derselbe eine besondereEinrichtung, um dieses gehörig zu bewerkstelligen. An-genommen, daß der Rahmen denjenigen Rahme» desWeberstuhls, welcher Caret oder die Ueberlageheißt, vorstellt. Um nun die Schäfte an dieser Ueber-lage zu befestigen, so hak der Weber zwei Hölzer an je-der Seite des SthuhlS angebracht, welche mit Fäden
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