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herauf, diese aber herunter gehen; dann bindet er denIsten, 2ten, 3ten, 7ten, 8ten, 9ten, Uten und 12tenSchaft an den 2ten Fußtritt, und zwar geschieht diesesimmer vermittelst ihrer Tümler und langen Latten, dieSchäfte 4, 5, 6 und 10 aber mit ihren kurzen Latten anden nämlichen Fußtritt, welcher eben dasselbe verrichtet,was der erste thut. An den Fußtritt 3, bindet er den1, 2, 3, 4, 8, 9,10 und Uten mit ihren Tümlern undlangen Latten, und die übrigen 4 wieder mit den kurzenl Latten an den nämlichen Fußtritt. Endlich bindet er! die fünf ersten und 9, 10 und 12 an den Fußtritt4, unddie übrigen 4 mit ihren kurzen Latten gleichfalls an die-sen letzten Fußtritt. Allemal bindet er aber auch die-jenigen Schäfte eines jeglichen Fußtrittes, die mit ihrenlangen Latten daran gebunden sind, mit den Schnürender kurzen Latten auch an den fünften Fußtritt, der den> Bindeschnß macht, damit wenn dieser im erforderlichenFall getreten wird, alle in die Höhe gegangenen Schäfteheruntergehen. Wenn nun Alles bis zum Weben ein-gerichtet ist, und der Weber hat sich seinen Einschußfaden,der hier, wie schon erwähnt worden, Baumwollen-Garnist, auf Rohröllchen aufspulen lassen, so fängt er an zuweben, welches sich aber, selbst mit einer Figur,-nicht sogut beschreiben läßt, als man es mit eigenen Augen inder Wirklichkeit sieht. Bei dem Weben dieses Zeugesmuß der Weber dahin sehen, daß die Banden in allenStreifen immer gleich ausfallen, das heißt, er muß ineine Bande nicht mehr einschießen, als in die anderedamit nicht eine breiter wird, als die andere, welches demZeuge kein gutes Ansehen giebt; daher muß ein An-fänger in der Seidenweberey zähle«, der Geübte, derlange Praktiker, hat dieses aber nicht nöthig, wenn eraufmerksam ist. Ueberhaupt ist bei der Seidenwebereyso Manches zu beachten, welches bei der gewöhnlichenLeinwandweberey nicht eine solche Aufmerksamkeit ver-dient; denn bei dem bloßen Weben hat man nur das