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des Zuges bilden soll. Zu jedem Theile gehören daher160 Harnischletzen, zusammen also 480 Harnischlehenund 80 Rahmenschnüre. Er kann diese Figur mit 60bis 70 Kegeln ziehen. Der Weber macht hierzu fol-gende Einrichtung. Wenn er seine drei Ketten mitihren Bäumen auf den Stuhl gebracht hat, nämlich diekleinste Kette unten, die folgende in der Mitte, und diestärkste oben, so schreitet er dann zur Einpassirung derKettenfäden; und da sich gleich an der Kante die Kanal,streifen anfangen sollen, so macht er mit denselben dein,Einpassiren auch gleich den Anfang. Er zieht den er-sten Faden durch das Auge des ersten Schaftes, vonhinten an gerechnet, den zweiten durch das Auge desfolgenden Schaftes, und so Wechselsweise 24 doppelteFäden in die beiden Schäfte, welche die hintersten sind,und die den Kanal hervorbringen sollen. Dann passirter Wechselsweise Grundfäden in die vier vorderstenSchäfte von hinten nach vorne ein, und wenn er hier-mit so weit gekommen, daß er die Mitte zwischen zweiKanalfäden erreicht hat, so passirt er wieder Grundfädenin die vordersten vier Grundschäfte ein, und zwar so viele,daß die Blumen, welche der Zug hervorbringt, recht indie Mitte des Grundes zu liegen kommen. DiesesAlles wird mit einem Zirkel nuSgemessen; auch weißder Weber, wie viel Riet Grund er einpassiren muß;damit von beiden Seiten gleich viel Grund zu lie-gen komme. Diese Fiqursnfäden werden in die Har-nischlehen einpassirt, und zwar von hinten nach vornein den ersten Theil seines Harnisches, welcher 160 dop-pelte Fäden enthält; dann kommt wieder Grund unddann die Kanalstreifen, die er wieder auf die oben ge-dachte Art einpassirt, und so zieht er nun durch alle dreiTheile bald Figurenfäden der Kanalstreifen, bald Grund«fäden, bald wieder Fäden iu denHarnisch zur Figur ein.Jeder Faden geht alle HarnischmaillonS und die Augender Schäfte, wo sie nicht hingehören, vorbei, und wer-