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nischleßen eben so genau berechnen, und nach dieserBe-rechnung einziehen. Das Uebrige bei diesem Zeugewird man nach dem, was schon oben von den Figurenmit Licht und Schatten angeführt worden, leicht sich er-klären können, so viel nämlich, als es, um einen Be-griff davon zu haben, möglich ist. Auf diese hier an-geführte Verfertigungsart halbseidener und seidenerZeugewerden nun alle halb- und ganz seidenen Zeuge, glatte undfaconnirte, sie mögen einen Namen haben, wie sie wol-len, gearbeitet. — Einiges, was sich auf die Seiden-weberey mit bezieht, wird auch in dem Art. Webenund Weberey, unter W, vorkommen. — Ueber dieMaillons und deren Verfertigung, s. Th. 83, S.2 u. f.; über die Patrones», s. Patrone undPatronenmalerey, Th. 108, S. 164.Schauplatz der Zeugmarmfaktur in Deutschland von Z.
C. G. Jacvbson, Zr Bd. Berlin, 1775.
Hallen's Werkstatt der heutigen Künste. 1762.
Seidenwurmsäure, ^viduru tiomb^oinum, Fr.
T^eido 1»om1»icjU6 ou du vor da soie, Loinbistes;Engl. ^eid ob sillc-^orm. Unter allen Insekten-säuren hat, nach der Ameisensäure, im letzten Dritteldes vorigen Jahrhunderts die Säure der Seidenwär-mer oder Seidenraupen am meisten die Aufmerksam-keit der Chemisten beschäftiget, da sie sich in Mengeohne Schwierigkeiten erhalten läßt. Nach Chanssjer *) ist durch Destillation weder aus den Eyerndes Seidenspinners, noch aus den daraus entschlüpf-ten gesunden Raupen einige Säure zu erhalten ; denvon SuvageS beobach teten sauren Geruch bei derAusdünstung der angehäuften Eyerchen, bemerkteChaussier nicht. Weder diese Ausdünstung, »ochdie zerdrückten Eyerchen färbten das Lackmuöpapier
*) lVouv. wein. äs l'^osä. äs Uston 8es. sein. 176Z k>
70 S 2 >; und in Crell'ö Annalen, 1788,11, x .516 u.s.