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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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566 Seidenzeug.

Antheil eines öligen schleimigen Stoffes, und ei»verdicktes flüchtiges Laugensalz bei sich zu führenschien. Aus der durchgeseiheten Abkochung gesunderund ihrer Verwandlung naher Seidenraupen, als auchaus der von ihrer Desiillirung rückständigen Kohle,obgleich von Letzterer in geringerer Menge, durch ge-lindes Verdampfen ein aus flüchtigem Laugensalzeund aus der Seiden wurm säure zusammengesetztesAmmonium.

Geidenzeug, die aus Seide gewebten oder gezwirntenZeuge. Man hat verschiedene Seidenzeuge, dieihre Namen entweder den Orten verdanken, wo siezuerst-fabricirt worden, oder sonst der Mode irgendeines Gegenstandes oder einer Begebenheit. Manhat sie glatt oder faconnirt. Mehrere ältere Zeugehaben bloß ihren Namen verändert oder abgelegt,und dafür einen prunkenderen angenommen; denn sosind jetzt aus den Seide«»Waarenlagern, aus deinSeidenhattdel, dem Namen nach, verschwunden: dieSergen oder Sarschen, Popeline, Dro<guets, Prüssiennes, Zindeltaffete rc. rc.Dafür findet man jetzt mit den alten Seidenzeugen,die ihren Namen unverändert durch die Modefimhhindurch getragen haben: Gros de Tours, GrosdeNaples, Gros de Berlin, Grosdeko-loZne, Gros ck'Isxsksn, Atlaß, Taffet, Le>vantine, Lutiu-Kusse, 8aiiu-6reo, 8o-tiu-lure, Velour Üuupliiu, VeloursuZlsis, PequinS, Drap cle 8oi6,IiZ8tle8i. Naure, Marcelline, Florence rc. rc.Die Preise dieser Zeuge gehen von Rthlr. bis zu10 Silbg. die Elle herab. Die theuersten Seiden-zeuge sind die facon nieten doppelten Gros deTours, Gros de NapleS rc. und die wohlfeilsten,die Marzelline, Florence re.