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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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620 Seife und Seifensiederey.

dehnte und beschwerte Seife von derjenigen, welche nurrichtige Seifenbestandtheile enthält, unterscheiden lernt.Wenn die Seifenfabrikanken überall die Seife so vielals möglich, vom Wasser befreien, so würde man dieweiße der marmorirten vorziehen; denn, wie man hiergewahrt, ist es nicht die Farbe, wtlche der Seife mehrGüte giebt, sondern, als eine fremde Substanz, entferntste die Seife von derjenigen Vollkommenheit, welcheman derselben zu geben suchen sollte.

Eine gute Oelseife für den Haushalt zuverfertigen, welche der Marseiller nahekommt. Um sich eine gute feste Seife für den Haus- ^bedarf selbst zu machen, nimmt man eine gute kaustische !Lauge von Sode, und dann hat man Kochsalz und lBaumöl nöthig. Die Geräthschaften, die man dazu im ^Kleinen braucht, da diejenigen im Großen schon obenan-geführt worden, sind: 1) Eine kleine hölzerne Wannevon ungefähr 9 Zoll Breite und eben so viel Höhe; sie mußunken mit einem Loche versehen seyn, um die Lauge da-durch ablaufen lassen zu können. Man wählt dazu eineWanne aus jedem Holze, nur nicht Eichen, weil diesesdie Lauge färbt. 2) Ein kupferner Kessel von einemFuß im Durchmesser und 7 bis 8 Zoll Höhe, mit einemrunden Boden; in dessen Ermanglung kann man sichauch eines eisernen oder irdenen Topfes bedienen. Die-ses Gefäß ist zum Kochen der Seife bestimmt. 3) Einehölzerne Dose ohne Deckel, wo die gekochte Seife hin-eingekhan wird. und welche als Form dient; sie muß ,10 Zoll lang, 4Zoll breit, 6 Zoll tief, und die eine langeSeite mit einem Charniere versehen und mit Haken be-festiget seyn, um bei deren Eröffnung die Seife leichterheraus nehmen zu können. 4) Eine Schaumkelle, einSpatel von weißem Holze, und eine oder zwei Schüsseln.Man nimmt nun zur Lauge 3 Pfd, Sode und 1 Pfd> !Kalk; pulverisirt die Sode, gießt hernach über den Kalk !eine kleine Quantität Wasser, und wenn derselbe hierin !