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Taschenbuch für Mathematik, Physik, Geodäsie und Astronomie / von Rudolf Wolf
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199
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Wärmelehre.

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Druck einer Atmosphäre auf l9 cm nahe 1,033 Kil. beträgt,so stellt (264)

A = 1,033 . n . v . f Kilogrammeterfür eine Druckfläche von f qcm und eine Geschwindigkeitvon v m die mechanische Arbeit von n Atmosphären inl s vor.

308. Die Wärmeerzeugung. Ausser dem Erzeugender Wärme durch mechanische Arbeit (pneumatischesFeuerzeug, Feuermachen der Indianer), und ihrem Frei-werden bei Erniedrigung des Aggregationszustandes (303)wird bei Concentration und Absorption der Sonnen-strahlen (Brennpunkt, schwarze Tücher, etc.), bei chemi-schen Processen (Zündlampe, etc.), etc., Wärme erhalten.Besonders wichtig aber ist die Erzeugung der Wärmebeim Verbrennen; damit dasselbe aber fortdauern kann,müssen nicht nur Brennstoff und Zündstoff hinlänglichvorhanden sein, sondern auch der Erstere durch dasVerbrennen hinlänglich erwärmt werden.

XXXI. Der Magnetismus.

309. Die magnetischen Körper. Manche Körper,besonders der sog. Magneteisenstein, besitzen die Eigen-schaft, kleine Stücke Eisen, Stahl, Kobalt, etc. anzu-ziehen, und bei freier Beweglichkeit eine bestimmteRichtung gegen die Weltgegenden anzunehmen, sieheissen magnetisch. An jedem Magnete sind Paarevon Stellen vorhanden, in denen sich diese Anziehungs-kraft concentrirt, die sog. Pole, von denen der Eine,entsprechend den sofort zu entwickelnden Eigenschaften,Nordpol , der andere Südpol heisst, und wennman einen Magnet zerbricht, so zeigt jedes Bruchstückwieder beide Pole.

310. Die Grandeigenschaften. Nähert man dem einenPole eines Magneten den einen Pol eines andern Magneten,