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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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174 Scammnnium.

Körpers sehr geschwind aus, jedoch reißt es diedicken, schleimichten oder gelblichten Säfte nicht los,die den Eingeweiden fest anhängen, sondern indemes seine Wirkung übereilt und schleunig thut, nimmtes auch die dünnen und flüssigen Feuchtigkeiten mitsich fort, daher geschieht es auch, daß man bei demGebrauche des Scammoniums wenig Urin lasse.

Mehrere Aerzte führen an: Da alle Purgier-mittel dem Körper schädlich sind, so sei das Scam-monium, als das stärkste, auch das gefährlichste.Man wirft demselben fünf bis sechs Fehler vor.Erstens sei es ein unsicheres Mittel, dessen Wirkungsehr ungewiß ist; denn bisweilen errege eine kleineDosis ein übermäßiges Purgieren, und so im Ge-gentheil sei oft eine gehörige und abgemessene Dosisohne alle Wirkung. Zweitens verursache es so hef-tige Blähungen, daß sie den Magen angreifen undEckel verursachen. Drittens entzünde seine großeSchärfe die Theile, welche der Fäulniß der Säfteund der Verstopfung der Eingeweide unterworfensind, welches macht, daß es einen unauslöschlichenDurst und ein Fieber errege. Viertens öffne esdurch seine Schärfe die Adern, so daß ein übermä-ßiges Purgieren, chumrenlchcmsich genannt, darauferfolge. Fünftens freffe es durch eben diese Schärfedie Gedärme und übrigen Eingeweide an und ver-ursache die rothe Ruhr und den Zwang des Mast-darms. Sechstens schade es vermöge einer besondernBösartigkeit den vornehmsten Theil des Körpers undverletze das Herz, den Magen und die Leber. DurchVorsichtigkeit soll sich dieser Fehler des Scammo-niums einigermaßen verbessern lassen. Erstens, wennman dasselbe zur rechten Zeit angeordnet, das ist,entweder zu Anfange der Krankheit; zweitens ingehöriger Dosis, und drittens sorgfältig präparirt.

Die Schriftsteller sind über die Dosis dieser