Scamm. (Aleppis.) Seamm.-Tinkt. 179
Hundskohl, mit Euphorbien und noch einigen Zu-sähen, nach. Die Kennzeichen des echten Scammo-niums, s. oben, S. 169. Manches Scammoniumist nicht schwarz, sondern hat eine weißgelbe oderweißbraune Farbe. Es hat anfangs gar keinenGeschmack, der aber hernach ins Scharfe undBittere übergeht, und den Speichel hervorlockt.Der Geruch ist widerlich. Das sogenannte präpa-rirte OiciAr^clium, ist weiter nichts, als das mitsüßem Mandelöle abgeriebene Scammonium. DieHandlung zieht diesen Artikel von Venedig, Li-vorno, Triest und aus Holland.
Aler. Rüssel's Beschreibung der Scanimoniumpslanze,aus dem 6vntl. iVlux;. 1757; verdeutscht im Bre-mischen Magazin, Zr Bd., S. 280.
Il.U5ssl8 inecÜLgl Observal. 6t luguir. Vvl. I, p. 12-sl Nistor^ ol s^lsypa, p. 45»
Ludovici und Schedel, encyklopädisches Kaufmanns-Lericon, 5r Th., S. 1484-Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, 5r Bd-,S- 38. — Supplement zu diesem Wörterbuchc, 3rBd., S. Z92.
Scammonium, (Aleppifches), s. oben, S. 17g.- (Smyrnaisches), s. daselbst.
ScammoNiumharz, das aus dem Scammoniumvermittelst des Weingeistes und des Wassers abge-schiedene Harz, s. oben, S. 172.
Gcammoniumpsianze, s. Scammonium-Winde.
Gcammoniumpillen, aus Scammonium, mit eini-gen anderen Zusähen bereitete Pillen, welche ehe-mals in den Apotheken vorkamen.
Scammoniumsaft, der aus der Wurzel der Scam-monium-Winde, vermittelst des Einschneidens her-austropfelnde Saft, s. oben, S. 167 u. f.
Scammonium-Seife, s. unter Seife.
Scammonium-Syeub, s. oben, S. 177.Scammonium-Tinktur. Man erhalt sie, indem