180 Scamnioniilm-Wmde. Scansion.
man das Scammonium in Weingeist auflöset, unddie klare Feuchtigkeit vom BodensaHe absondert.
Scammonium- XViiide, Scammoni umpflanze,s. oben, S. 167, und unter Winde, in NX
Lcaninunr n^p^ooratis, einevomHyppocra-tes erfundene Maschine, die Glieder wieder ein-zurichten, oder einzurenken, welche aber jetzt ausserGebrauch ist.
Scandal, Skandal, jede öffentlich zugefügte Be-leidigung, jede Aufsehen erregende Beschimpfung,jede die guten Sitten beleidigende öffentliche Hand-lung.
8oanclaIuni uraZnaturn, ein Gesetz in Eng-land gegen die Beleidigungen eines Pairs desKönigreiches, besonders die gegen ihn ausgestoß-nen Schmachreden. Der Verbrecher wird gewöhn-lich zu einer großen Geldsumme verurtheilt, undmuß, im Nichtbezahlungsfall, so lange im Ge-fängnisse zu bringen, bis er dieselbe bezahlt hat.
Scandiren, s. Scansion.
5>oan<kix, s. Kerbel, Th. Z7, S. 9. und f.
Scanston, Skansion, in der Dichtkunst, die rich-tige Abtheilung eines Verses, nach seinen Glie-dern oder Füßen; ihn richtig abtheilen, heißt scan-diren. Die Scansion seht voraus, daß man die Langeoder Kürze der Sylben und die zu jeder VerSartgehörigen Füße, und dann noch folgende Regelnkenne:
i) Ein Vokal, an dem Ende eines Wortes,wenn sich das folgende Wort mit einem Vokaleanfangt, wird verschlungen; man nennt diesesElision oder auch L^naloe^Im, z. B. anstatt im La-teinischen tu contra aurlentior ito,!sagt man: tucontr' aucientior ito; auch derDiphthong so, amEndeeines Wortes, wenn sich das folgende Wort mit