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einander, so merkt man keine neue Expulsion derLust. Daher auch die Griechen den ersten Vokal ei-nes Wortes mit einen K^üsttu lenst aussprachen undauch bezeichneten, in der Mitte aber nicht. Die La-teiner liebten überhaupt die Zusammenhäufung meh-rere Vokale nicht, und nannten deswegen solcheWorte, wo viele dergleichen Buchstaben zusammen-kamen, voc68 Iriuloet», z. B. e§o viunla lialoo.Auch bei uns Deutschen werden solche Worte womöglich vermieden.
2 ) Das m wird am Ende eines Wortes, wennein Vokal darauf folgt, mit dem vorhergehenden Vo-kale verschlungen, welches genannt wird,
z. B- iVIonstrnm Iroiwnnstnm, inlorme, iuA6N8,erst lumen selemMm, wo in der Scansion gelesenwird; iVIoustrvrrerirstnkorme.
z) Zuweilen ziehen die Dichter zwei Vocale,die zu einem Worte gehören, in eine Sylbe zusam-men, welches oder (warst-; genannt wird.
Man bemerkt bei dem Fortgange aller Sprachen,daß wenn zwei Selbstlquter auf einander folgen, dieanfänglich verschieden ausgesprochen wurden, der stär-kere den schwächer» immer mehr übertönt, bis manden letzteren gar nicht mehr hört. Aus den ehemalszweisylbigen Wörtern der Franzosen laou, kaun,wurde zuletzt lau, I'au; aus dem altdeutschen Scioldwurde Schild rc.; zuweilen wird ein Mitlauter, derzwischen zwei Selbstlaukern steht, herausgeworfen,und die beiden Selbstlauter vermischen sich hieraufin einen; z, B, aus amavurrmi wird aruaeruut,und aus diesem amaruut, statt alvearia, cist^uo,tleuruui, liest man in diesem Falle: alvaista, stiljue,eieruut, und spricht brsto und erst als einsylbig aus.
4) Zuweilen macht man in der Scansion auseiner (Sylbe zwei, welches V 1 a 6 ru 8 l 8 genannt wird,als sststae, statt -stlva«,' und szstlasta lou^a Iwavi