Scävola. I9l
^lossnm llllvreum. kumpli. 4.
n6. t. 54-
Dieser in Indien wildwachsende Strauch, hatumgekehrte eyförmige, unbehaarte, ganzrandige Blat-ter und zweiteilige Blumentrauben, mit pfriemen-förmigen, gegenüberstehenden, an der Basts zottigenNebenblättern. Die Blumenkrone ist inwendig mitweichen Haaren besetzt. Die Kultur ist wie bei dervorhergehenden Art.
z) Seidenartige Scävola, Lcmevolaserleva, so1Ü8 villosis mo11i8-
sirnls, 8n^6i'ii6 cleiitaiis Vnlrl. 2.
x. Z7. Das Vaterland dieser Scävolenart istgleichfalls Indien. Die Zweige sind braun undweichhaarig, die Blätter sind umaekehrt-eyförmig, ge-stielt, oben gezähnt, stehen zerstreut und sind mitSeidenhaaren bekleidet. Die Blumen sind trauben-ständig und die Nebenblättchen stehen gegeneinanderüber und sind lanzettförmig, fast abwärts gebogen.Der Kelch hat fünf lanzettförmige Einschnitte. DieKrone ist auswendig zottig, mit einer lederartigenRöhre und stumpfen Einschnitten versehen. DieStaubfäden sind an der Basis der Kronröhre ein-gefügt, fadenförmig, so lang, als der Griffel, dieAntheren länglich. Die Frucht ist kugelrund, zottig,von der Größe einer Erbse und mit dem bleibendenKelche gekrönt.
Auster diesen hier angeführten Arten hat La-billardier und Robert Brown in Neu-Hol-land noch mehrere hierher gehörige Arten entdeckt,die ich hier nur kurz für den Liebhaber fremder Ge-wächse anführen will.
4) Eckige Scävola, Leaevoln nnAu-lata, k. Lro>vu, mit einem unten holzigen,strauchartigen aufrechten, oben krautartigen Stängel,mit eckigen Aesten, länglich-lanzettförmigen, ganz-