Av Schaaf. Schabab.
dann das s nicht so leicht von dem Gaumenlautewürde absondern können. In der Comparativ» sol-cher Beiwörter, welche sich auf sch und i sch endigen,wird im gemeinen Leben, und selbst bei vielen Sprach-lehrern nicht genug für-das Ohr gesorgt; närischste,bübischste, keuschste, klingen rquhund widrig.Die sich auf ein bloßes sch endigen, nehmen daherzu Milderung dieses Uebelklanges ein e vor derEndsylbe an, welches auch die auf ß, st und z thun;keuscheste,gewisseste.Aichinger und Anderewollen dieses e auch bei denen auf isch eingeführtwissen; närrsch.'este, hämscheste rc., wo aber bloßein Uebelklang durch den andern erseht wird. Ambesten ist es aber diese Ueberheber oder Superlativenzu vermeiden, ist solches aber nicht möglich, so läßtsich der Uebellaut sehr dadurch vermeiden, daß manvon der Endung ste das s verbeißet, als narrischte,bübischte, hämischte, partheiischte, schel-mischce, höhnischte, knechtischte rc,
Schaaf, ^L-chaam, Schaarrc. s. Schaf, Scham,S cha r.
Schabaas, bei dem Gärber, das Abschabsel vonder inwendigen oder Aasseite des Leders, so auchLeimleder genannt wird; s. unter Leder, Th.68, S. ?Z7,
Schabab, ein nur im gemeinen Leben einiger Ge-genden übliches, von dem Zeitworte abschabengebildetes Wort, das Unnühe, Unreine zu bezeich-nen, was von einem anderen Dinge abgeschabet,und in weiterer Bedeutung, abgesondert wird;der Schabsel, Abschabsel, Nieders. Schä-dels. Nach dem Frisch wird der Raden,
in einigen Ge-genden Schabab genannt, weil er, als untaug-lich, von dem Getreide abgesondert werden muß.Daher brauchte man es ehemals auch figürlich für