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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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204 Schabe.

angetroffen wird, erhält den Namen Schabe,Bäckerschabe, Hausschabe, s. Th. 87 , S.470. Der Riehwurm, welcher sich in den Bie-nenstöcken aufhält, und auch Bienenwolf, Rieht-oder Rehwurm, piurius biinn.,

genannt wird, führt sowohl den Namen Schabe,als Motte, s. unter Biene, Th. 4, S. 719.

In allen diesen Fällen lautet das Wort in vie-len Gegenden Schwabe, s. dasselbe.

2) Ein Werkzeug zum Schaben. So heißt dieThon schneide der Töpfer, bei ihnen auch dieSchabe. Bei den Schlächtern heißt Schabe,ein gekrümmtes eisernes gut verstählteS Werkzeug,mit zwei hölzernen Handgriffen, wie ein Schnei-demesser, welches nach einem halben Zirkel gebo-gen ist, gestaltet; womit man dem geschlachteten,und mit heißem Wasser abgebrüheten Schweine dieBorsten abnimmt, s. unter Schlächter. Hierherscheint auch das unter dem Namen der Schabebekannte Fischnetz zu gehören, welches dem Rös-sel ähnlich und in den meisten Gegenden verbotenist. In der Sächsischen Fischerordnung heißt eS:das Nach tfischen mitSchaben oderSchie-fern. Dieses Wort kann hier in dieser Bedeu-tung auch von schieben abstammen.

II. Der Zustand, da man sich schabet oder scha-ben muß, ohne Mehrheit, in welchem Verständedie Krätze im gemeinen Leben häufig die Schabegenannt wird, s. Krätze, Th. 47, S. 755. ImEnglischen §eali, Angels. Leseb., f. Schäbig,

Schabe, Assel, Kellerschabe, Kellerwurm,s. oben, S. 20Z.

— (Bäcker-), s.'daselbst.

—, bei den Fischern, s. oben.

— (Keller-), s. das., S. 2sz.

—, die Milbe, s. daselbst.

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