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Schabe. Schabebock.
Schabe, die Motte, s. oben, S. 20z.
—, der Riehwurm, s. das., S. 204.
—, bei den Schlächtern, s. daselbst.
—, bei den Töpfern, s. das.
Schöbe, in den Salzsiedereyen, diejenigen Bleche,womit der Rand der Salzpfanne erhöhet wird.Da die Bleche gewissermaßen angeschoben werden,so haben sie den Namen wahrscheinlich von schie-ben erhalten. Es ist überhaupt nur in dem zu-sammengesetzten Bordschäbe üblich, nämlichBord, Rand.
Gchabebank, bei dem Darmseitenmacher, ein schräggerichteter Bock auf vier Füßen, wie der Gärbe-bock der Gärber, worauf die aufgeschlitzten Därmemit einem geraden Messer von dem Schleime ab-geschabt werden, s. unter Saite, Th. i zo.
Gchabebaum, bei den Gärbern, ein Baum, welchervorn zwei Füße hat, hinten aber auf der Erdeliegt, auf und über welchem die Gärber, Perga-menter rc-, die Häute sowohl rein, als dünn scha-ben; s. Leder, Th. 6 g, S. 58, und die dazugehörige Figur Z98;.
Schabeblech, Schabeklinge, bei dem Schuh-macher, eine stumpfe Messerklinge, womit dasüberflüssige Wachs aus den weißen Räthen ge-schabt wird.
Gchabeblock,' in den Messingwerken, ein halberCylinder von weichem Holze mit vier Füßen, dievorderen Füße sind etwas kürzer, als die Hinteren,so daß der Cylinder geneigt steht. Um das erhö-het Ende dieses Cylinders liegt ein eiserner Ring,womit der Schaber das Blech, welches er aufdiesem Blocke beschabt, mit Keilen befestiget; s.auch unter Messing, Th. 89 , S. Z22.
Schabebock, bei dem Kammacher, ein schräges Ge-stell, welches dem Bocke oder dem Garberbaum